Aus der Frankfurter Allgemeinen:

Unter dem Namen "Mobility Open Blockchain Initiaitve" (Mobi) haben einige der weltweit größten Autohersteller ein Konsortium gegründet, das in Zukunft die vielversprechende Blockchain-Technologie in Fahrzeugen etablieren will. Angeführt von internationalen Unternehmen der Automobilbranche wie BMW, General Motors und Renault soll dem Fahrzeugbesitzer dadurch mehr Sicherheit und Kontrolle über die Daten gegeben werden, die im Fahrzeug von ihm aufgezeichnet werden.

Blockchain beschreibt die Aneinanderreihung mehrerer Datenblöcke, die voneinander abhängig sind. Um einen neuen Datenblock anzufügen, werden die Informationen der vorangegangenen Datensätze benötigt. Somit ist die Entwicklung
der Blockchain immer nachvollziehbar und dennoch über die Rechner und Server aller Beteiligten verteilt. Diese Dezentralität macht es Hackern sehr schwer in die geschlossene Datensatz-Kette einzugreifen.

In der Automobilbranche könnte diese Technologie in naher Zukunft viele Vorteile schaffen. Nicht nur, dass der Fahrzeugbesitzer in einem transparenten System aktiv entscheiden und nachverfolgen kann, was mit seinen aufgezeichneten Daten passiert. Auch könnten autonome Fahrzeuge eigenständig Zahlungen leisten - zum Beispiel für Park- und Mautgebühren, Carsharing-Dienste oder auf digitalen Marktplätzen für Fahrdaten.