Die Auswirkungen das der Kryptowährungsmarkt seit seines Höhepunktes fast 80% verloren hat spüren auch die ICOs. Doch wie stark dieser Bereich nachgelassen hat ist schwierig zu beantworten da die Zahlen von führenden Websites große Abweichungen.

Bei ICOs ist es somit recht schwierig die Höhe der tatsächlichen eingenommen Beträge zu ermitteln. Alex Buelau, Mitbegründer der in Oxford ansässigen Seite CoinSchedule sagte, "Am Ende des Tages gibt es keine Möglichkeit, sich wirklich auf die Informationen zu einigen, die auf beweisbare Fakten basieren."
Alex Buelau weiter, "Es sind noch frühe Tage. Die Frage ist, wie kann die Industrie einen Anreiz für diese Jungs schaffen, genaue Zahlen zu melden? Zu diesem Zeitpunkt gibt es keinen Anreiz."

Die meisten Datensammlungen welche damit Geld verdienen, Token-Verkäufer für Listings oder andere Dienstleistungen zu erfassen, verlassen sich auf Emittenten um Informationen über ICOs zu erhalten.

Ein Beispiel ist Ruby-X, laut ICORating kommt das Krypo-Exchange-Projekt auf 200 Millionen US-Dollar die gesammelt wurden gleichzeitig kommt CoinSchedule aber auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Autonomous Research hat sich dazu entschieden Ruby-X gar nicht zu listen da dessen Online Auftritt unzuverlässig sei, zudem wurde der Sitz des Unternehmens nicht offengelegt und antwortet nicht auf E-Mails welche nach eine Kommentar fragten.

(Quelle: Bloomberg)