Der Silberpreis in Form des Futures brach binnen weniger Minuten um mehr als 9 % auf unter 15 US-Dollar je Feinunze ein. Der Spotmarktpreis brach um 6 % ein. Im Anschluss erholt er sich jedoch wieder. Damit scheint sich die Folge von Flash-Crashes fortzusetzen. Zuerst im NASDAQ vor einigen Wochen, dann in der vergangenen Woche im Goldpreis. Laut Zerohedge war es aber weniger der sogenannte Fat-Finger, sondern jemand habe wohl an der Futures-Börse zur Eröffnung des japanischen Marktes Silber-Futures im Wert von 450 Mio. US-Dollar verkauft.

Haben Notenbanken wieder ihre Finger im Spiel?

Das erinnert stark an die Zeiten, in denen den Notenbanken, allen voran die FED, nachgesagt worden ist, sie hätten den Goldpreis während der QE-Maßnahmen absichtlich über die Futures-Märkte niedrig gehalten. Um Marktteilnehmer davon abzuhalten, in Gold eine sicherere Währung zu sehen und das Kapital anstatt in den Aktienmarkt in Gold-Investments umzuschichten. Ganze Studien gibt es darüber und womöglich ist vereinzelt auch etwas dran. Zumindest hat der Silberpreis genau da gedreht, wo sich die nächste stark relevante Unterstützungszone befindet. Es bleibt spannend.