Vermutung dürfte näher an der Wahrheit liegen. Demnach benutzen die Vereinigten Staaten Deutschlands 3400 Tonnen Gold als Faustpfand. Der ehemalige Bundesbankpräsident Karl Blessing gab gegenüber dem Spiegel an, faktisch erpresst worden zu sein. Die Bundesbank musste sich verpflichten, ihre Goldreserven in den USA zu belassen. Ansonsten drohte der große Verbündete jenseits des Atlantiks, seine Truppenstärke in der Bundesrepublik zu reduzieren. In den Siebzigern hätte das zu einer ernstzunehmenden Bedrohungslage führen können.
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