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Thema: Norilsk Nickel

  1. #31
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    @vladimirbush
    Der Prozess läuft schon längst. Abramovich hat so ziemlich alle seine Beteiligungen verkauft (Sibneft, AVAZ, Rusal, Aeroflot usw). Potanin oder Prohorov haben einzelln keinen Kontrolpaket des Nornickels. Potanin , genauso wie der Surgutchef Bogdanov zählen schon immer zu den loyalsten und kremltreusten Oligarchen, wobei der Begriff Oligarch heute nicht mehr zutrift. Unter dem Begriff Oligarchie verstand man die Macht einiger weniger mächtigen Personen in einem Land. So war es in Russland zur Zeiten Jeltzins. Heute habe die "nur" das Geld. Man weiß aber zu gut wie schnell aus "Geld" Macht werden kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass z.B. Alrosa mit Nornickel fussionieren könnte, dadurch würde sich das Aktienpaket der Nornickel Hauptaktionäre stark verdünnen. Wahrscheinlich ist der Spinoff von Poljus der erste Schritt dazu. Auch Surgut könnte das selbe Schicksal erleiden. Nur bei Lukoil glaube ich nicht daran. Conoco Präsident hat sich 2-3 mal persönlich mit Putin getroffen bevor die Entscheidung fiel den Lukoil Anteil auf 20% zu erhöhen. Inzwischen haben diese 2 Konzerne schon seit 2 Jahren einen Manager tausch vorgenommen. Ein Dutzend Lukoil Manager arbeiten in der ConocoPhilips Verwaltung und genauso viele in der Lukoil-Zentrale. Eigentlich die beste Art einander hinter die Kulissen zu schauen. Nur für eine strategische Beteiligung die man bei gutem Preis weiterverkaufen will ein deutlich zu großer Aufwand. Putin ist ein harter Mann, falls er jemandem sein Wort gegeben haben soll, wird er es auch halten. Ich denke er hat Malva sein Wort gegeben und wenn es irgendwelche Absprachen geben sollte, müssten sie in der Putins Regierungszeit eingelösst werden.

  2. Nach oben    #32

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    Ja Fusion mit Alrosa die zu mehr als 70% staatlich sind kann eine Variante sein
    ( vorausgestzt Alrosa macht deBeers keinen Ärger ) die Sinn macht danach käme es wohl zu Aufspaltung in kontrollierbare kleinere spin offs. Auch das macht Sinn. Denn ein NE Metal Riesenladen ist schon für sich ein Risiko für RU.
    Vielleicht - ich vermute bestimmt - ist der "Skandal" ein Druckmittel wenn die beiden nicht wollen dann kanns auch schlimmer kommen. Z.B. mit der ecology/ environment sache da kann man NN sofort abschiessen.

  3. Nach oben    #33

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    Walter, Vladimirbush, was ratet Ihr beiden mir denn nun nun?

    Walter, Vladimirbush,
    was ratet Ihr beiden mir denn nun nun?
    Soll ich Norilsk Nickel schleunigst wieder verkaufen?
    kraush


  4. Nach oben    #34

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    Würde ich halten. Denke die beiden Oligarchen geben nach verkaufen irgendwie das kann auf lange Sicht nur gut für NN oder wie immer daas dann heisst sein. Noch besser wärs wenn es nach Fusion in diverse Spin offs aufgelöst wird.
    An den strategischen Positionen hält RU die Mehrheit und an den weniger strategischen eine Minderheitsbeteiligung. So eine Lösung kann ich mir vorstellen. Ausserdem ist es bei Metallminern nix besonderes.

  5. Nach oben    #35
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    Zitat Zitat von vladimirbush
    ... Jedenfalls in USA wäre Prochorow als CEO sofort erledigt.
    Mal sehen was Zar Putins TV channels daraus machen.
    Prochorow wird vermutlich den CEO Posten aufgeben. ( http://top.rbc.ru/index8.shtml )
    Die Spielregeln sind anscheinend überall die gleichen.

  6. Nach oben    #36
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    @kraush
    das Theater, falls es dieses überhaupt gibt, wird kurz und mittelfristig keine und langfristig eher eine positive Auswirkung haben. Also kannt die Aktien getrost halten...mache ich auch.

  7. Nach oben    #37

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    Zitat Zitat von Walter
    Prochorow wird vermutlich den CEO Posten aufgeben. ( http://top.rbc.ru/index8.shtml )
    Die Spielregeln sind anscheinend überall die gleichen.

    Das ist positiv für die NN Aktie wenn die SPielregeln die gleichen sind.
    Wenn Potanin "abramowitscht" wird ist das noch besser.

  8. Nach oben    #38

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    Zitat Zitat von Walter
    @kraush
    das Theater, falls es dieses überhaupt gibt, wird kurz und mittelfristig keine und langfristig eher eine positive Auswirkung haben. Also kannt die Aktien getrost halten...mache ich auch.
    Das Risiko hat sich gelohnt, meine 50.000 NN Calls GS0N7W die ich am 10.1. für 1,48 gekauft habe stehen jetzt schon bei 1,92 Geld (+30% 22000 Euro)

    Gruss Lex

  9. Nach oben    #39

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    Zitat Zitat von Walter
    @kraush
    das Theater, falls es dieses überhaupt gibt, wird kurz und mittelfristig keine und langfristig eher eine positive Auswirkung haben. Also kannt die Aktien getrost halten...mache ich auch.
    Walter,
    Habe die NN gehalten gemäß Deiner und Vlamidirbush's Empfehlung und freue mich heute darüber.

  10. Nach oben    #40
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    Da dieser Artickel © ist, der Link dazu Verwendung von Paladium 103

  11. Nach oben    #41
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  12. Nach oben    #42
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    Norilsk Nickel steigt in Stromfirma ein

    http://www.emfis.de/uploads/tx_asiab...lsk_Nickel.gif

    Moskau 31.01.07 (emfis.com)
    Der russische Minenbetreiber Norilsk Nickel gab gestern bekannt, 27,81 % der Aktien der TGK-14 übernommen zu haben.
    Der sibirische Stromproduzent TGK-14 gab den Aktienverkauf bereits im Dezember 2006 bekannt, nannte damals aber keinen Käufer. Der Hauptaktionär mit 49,95 & ist die United Energy Systems.

    Quelle: EMFIS.COM, Autor: (cs)

  13. Nach oben    #43
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    Russische Milliardäre teilen Imperium - Unterschiedliche Strategie-Vision
    23:09 | 31/ 01/ 2007



    MOSKAU, 31. Januar (RIA Novosti). Die russischen Milliardäre Wladimir Potanin (46) und Michail Prochorow (41) haben sich auf eine Teilung ihres Business' geeinigt.

    Der Schritt hängt nach Ansicht einiger Analysten mit einer unterschiedlichen Vision der strategischen Entwicklung des gemeinsamen Konzerns zusammen. Im Rahmen der Umstrukturierung bleibt der Mischkonzern Interros als Verwaltungsgesellschaft im Besitz von Potanin. Prochorow tritt seinen Anteil an Interros ab und wird eine eigene Verwaltungsgesellschaft ins Leben rufen. Potanin wird Prochorow auch dessen Anteil am größten russischen Bunt- und

    Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel abkaufen (gegenwärtig besitzen Prochorow und Potanin jeweils 27,39 Prozent der Anteile).

    Wladimir Schukow von der Alfa-Bank ist der Ansicht, dass die Entscheidung der beiden Geschäftsleute nicht emotional und nicht von heute auf morgen getroffen wurde. Das sei eine durchdachte und gut ausgewogene Entscheidung. "Die Scheidung resultiert aus der unterschiedlichen Vision der strategischen Entwicklung des Unternehmens. Möglicherweise will sich Prochorow auf andere, aussichtsreichere Richtungen konzentrieren. In einer Pressemitteilung (von Interros) geht es um Energieaktiva, darunter auch um Wasserstoff als Energiequelle", sagte Schukow.

    "Der Beschluss über die Umstrukturierung von Interros ist in den Geschäftskreisen bereits diskutiert worden und ruft kein Erstaunen mehr hervor", sagte Jelena Tschernolezkaja von der Europäischen Trust-Bank. "Seit über einem Jahr befasst sich die Gruppe mit einer aktiven Umverteilung von Vermögenswerten und Geschäftsrichtungen bei Norilsk Nickel. Dazu gehören denn auch die Ausgliederung des (Goldförderers) Polus Soloto wie auch Geschäfte in der Energiesparte. Das Unternehmen strebt eine Optimierung seiner Struktur an", sagte die Expertin.

    Als positiven Faktor bewertete sie die künftige Übernahme von Norilsk Nickel-Aktien durch Potanin. Mit diesem Schritt könnten die Aktiva des Unternehmens effizienter verwaltet werden. "Dabei sollte man die Teilung der Aktiva nicht als eine Scheidung zwischen Prochorow und Potanin auffassen oder diesen Schritt mit irgendwelchen anderen Ereignissen in Verbindung bringen. Das ist eine reine Reform des Business", sagte Tschernolezkaja.

    Die Umstrukturierung von Norilsk Nikel werde sich kaum auf den Aktienpreis an der Börse auswirken. "Für den Effektenmarkt sind die Ergebnisse der Tätigkeit auf dem Weltmarkt wichtiger, die in den letzten Jahren stabil und positiv ist (…) Norilsk Nickel ist das einzige Unternehmen, das stabil seine Verpflichtungen erfüllt. Somit bleibt Norilsk Nickel einer der investitionsattraktivsten Betriebe auf dem russischen Markt", sagte sie.

    Einige Analysten sind der Ansicht, dass die Teilung der Aktiva das Ergebnis eines inneren Konfliktes zwischen Potanin und Prochorow sein könnte. Dazu neigt unter anderem Oleg Duschin vom Investitionshaus Zerich Capital. "Man kann vermuten, dass ein eventueller Konflikt (Courchevel oder etwas anderes) Anlass für ein Gespräch über aktuelle Probleme war, wobei dieses Gespräch dann in die richtige Bahn gelenkt wurde (…) Potanin und Prochorow werden versuchen, die Aktiva friedlich und ohne Rummel aufzuteilen", sagte Duschin.

    Denis Nuschtajew von der Investmentgesellschaft Metropol sagte, dass der Ausstieg Prochorows (aus Norilsk Nickel) vorprogrammiert gewesen sei. "Dabei hat aber niemand damit gerechnet, dass die Scheidung nach einem aggressivsten Szenario verlaufen wird: dass Prochorow den Chefsessel bei Norilsk Nickel verlässt und seinen Anteil am Unternehmen verkauft."

    Auch Nuschtajew schließt einen inneren Konflikt nicht aus, möglicherweise die jüngste kurzzeitige Festnahme Prochorows in dem französischen Ski-Kurort Courchevel. "Mit seinem Ausstieg aus Norilsk Nickel würde Prochorow das weitere Risiko für das Ansehen der Firma minimieren."

    Dmitri Skworzow von der Bank Moskaus bezeichnete die Erklärung über die Teilung der Aktiva als eine Überraschung für den Markt. "Die Mitteilung über den künftigen Ausstieg Prochorows als Aktionär von Norilsk Nickel war für uns eine totale Überraschung. Wir denken, dass die Teilung des Business zwischen den beiden seinen Begründern auf den Wunsch eines jeden von ihnen zurückgeführt werden kann, sein eigenständiges Business selber voranzutreiben. Das hängt nicht mit irgendeinem Skandal zusammen", sagte Skworzow.

    "Wenn man berücksichtigt, dass Norilsk Nickel in den nächsten Jahren nicht in der Lage sein wird, die Produktion spürbar aufzustocken, und die Nickelpreise ohnehin schon um eine Rekordmarke pendeln und in nächster Zeit möglicherweise sinken werden, ist das gerade der beste Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien des Konzerns." Skworzow sagte, dass zusätzliche Aktien von Norilsk Nickel nicht an der Börse gehandelt werden, weil Prochorows Anteil komplett von Potanin gekauft werden soll. Deshalb sei nicht mit einem Abwärtstrend bei Norilsk Nickel-Papieren zu rechnen. "Für den Markt wird es auch ganz egal sein, zu welchem Preis Potanin Prochorows Papiere übernehmen wird. Das wird in jedem Fall kein Marktgeschäft, das den Börsenwert des Unternehmens kaum tangieren wird."

    "Ausgehend vom gegenwärtigen Börsenwert der Aktien kann Prochorows Anteil an Norilsk Nickel auf etwa acht Milliarden Dollar geschätzt werden. Die Nachricht ist sehr wichtig für den Konzern, wird sich aber auf den Aktienkurs an der Börse nicht auswirken", sagte Skworzow.

    Beim Pressedienst von Interros wurden keine Details des Geschäftes angegeben. Mitgeteilt wurde nur, dass die Aktien von Norilsk Nickel von Potanin zum Marktpreis abgekauft werden. "In der Erklärung sind nur die Absichten der Seiten enthalten, nicht aber konkrete Schritte", hieß es.

    Am Mittwoch wurden Papiere von Norilsk Nickel an Moskauer Börsen nach wie vor im Plus gehandelt. Auch in London schreibt die Aktie schwarze Zahlen, wo Norilsk Nickel sachte anziehen. Das betrifft auch die Börsen in Frankfurt am Main, Berlin und Stuttgart.

    Potanin und Prochorow sind Besitzer der Interros-Holding, über die sie die Aktien von Norilsk Nickel kontrollieren.

    Interros ist einer der größten privaten Mischkonzerne in Russland.

    Norilsk Nickel und seine Tochterunternehmen zählen zu den weltweit größten Produzenten von Palladium, Nickel und Platin und gehören zu den zehn größten Lieferanten von Kupfer in der Welt. Zudem bringt die Holding Kobalt, Rhodium, Silber, Gold, Tellur, Selen, Iridium und Rutenium auf den Markt.

  14. Nach oben    #44

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    Zitat Zitat von Hasi
    Die Nachricht ist sehr wichtig für den Konzern, wird sich aber auf den Aktienkurs an der Börse nicht auswirken", sagte Skworzow.
    Wer's glaubs, meine Calls sind jedenfalls heute um 17% gestiegen und ich habe die letzten 20.000 Stück für 3,10 verkauft (EK 1,48).

    Jetzt sind sie auf 3,30 gestiegen, aber das Optimum erreicht man sowieso nie (nur vladimirbush schafft immer das perfekte Timing ).

    NN Aktien halte ich natürlich noch.

    Gruss Lex

  15. Nach oben    #45
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    ...meine calls habe ich noch

  16. Nach oben    #46

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    Zitat Zitat von Walter
    ...meine calls habe ich noch
    Du Glückspilz!

    Ich würde aber an Deiner Stelle sicherheitshalber einen Stopp einziehen denn es kann jetzt plötzlich fette Gewinnmitnahmen geben!

    Und dann steige ich wieder ein...

    Gruss Lex

  17. Nach oben    #47
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    in ein paar wochen habe ich die 1 jahr (glaube anfang märz). so lange halte ich die noch...will hoffen, dass nichts passiert.

  18. Nach oben    #48

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    Zitat Zitat von Walter
    in ein paar wochen habe ich die 1 jahr (glaube anfang märz). so lange halte ich die noch...will hoffen, dass nichts passiert.
    Moment mal, jetzt blicke ich nicht mehr ganz durch.

    Du sagst Du hättest Calls auf NN, keine Aktien, oder vielleicht auch beides. Aber für Optionsscheine und Turbos gilt nach Auskunft meines Steuerberaters die 1 Jahres Spekulationsfrist sowieso nicht, d.h. wenn Du Optionsscheine 2 Jahre hälst unterliegt der Gewinn beim Verkauf trotzdem der Spekulationssteuer!

    Oder erzählt mein Steuerberater Unsinn?

    Gruss Lex

  19. Nach oben    #49
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    für optionsscheine gilt die 1 jahresfrist. das halbeinkunftsverfahren aber nicht.
    Info:
    http://coma.comdirect.de/comdirect/c...d=OLECHIIBEPKC

    Verkauf des Calls: Wird der Call innerhalb der Spekulationsfrist verkauft, liegt ein privates Veräußerungsgeschäft vor. Dieses Veräußerungsgeschäft ist steuerpflichtig. Bei der Ermittlung des Gewinns werden die Anschaffungskosten vom Veräußerungserlös abgezogen. Wird die Option nach Ablauf der Spekulationsfrist verkauft, sind die hierdurch erzielten Gewinne steuerfrei.
    P.S. natürlich habe ich auch Poljus und NN Aktien

  20. Nach oben    #50

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    Zitat Zitat von Walter
    für optionsscheine gilt die 1 jahresfrist. das halbeinkunftsverfahren aber nicht.
    Info:
    http://coma.comdirect.de/comdirect/c...d=OLECHIIBEPKC

    P.S. natürlich habe ich auch Poljus und NN Aktien
    Danke für die Info, werde ich meinem Steuerberater mal unter die Nase reiben!

    Bis jetzt ist der Fall bei mir allerdings noch nie vorgekommen weil ich immer relativ kurzlaufende Optionen handele.

    Gruss Lex

  21. Nach oben    #51

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    SCHWEINEREI mit der Steuer die ALLIAZ verkauft ihr Päckchen BAYERSDORF MIT Mrd: Profit un zahlt 0,Steuer aber ihr zerbrecht Euch die Birne , verdammte Sch******e.
    Zimmi.

  22. Nach oben    #52

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    Lex,
    an Deiner Stelle würde ich den Steuerberater wechseln.

  23. Nach oben    #53
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    02.02.2007 14:19
    MMC Norilsk Nickel: buy (ATON Capital Group)

    Moskau (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von ATON Capital Group stufen die Aktie von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 676683) unverändert mit "buy" ein und bestätigen den 2007er Fair Value von 194 USD.

    Nach Angaben von Interros werde CEO Prochorow seine Beteiligung am Unternehmen an den Partner Potanin verkaufen und Ende 2007 von der Unternehmensspitze zurücktreten. Prochorow und Potanin würden mittels ihrer Investmentgesellschaft Interrros 54,8% der Aktien von Norilsk Nickel besitzen. Angesichts der momentanen Marktkapitalisierung entspreche der Anteil Prochorows einem Wert von 8,2 Mrd. USD.

    Die Analysten würden glauben, dass der Deal durch die Anteile von Potanin an anderen Unternehmen sowie durch fremdfinanzierte Barmittel bezahlt werde. Die Aktien von Norilsk Nickel dürften dabei als Sicherheit dienen.

    Prochorow dürfte nach anderen Anlagemöglichkeiten im Bereich der traditionellen und alternativen Energieerzeugung Ausschau halten. Die Beteiligung von Norilsk Nickel an UES, Taimyrenergo und OGK 3 sowie TKG 14 dürften zusammen 2,7 Mrd. USD wert sein. Prochorow könnte diese Assets nach einem Bericht von Vedemosti kaufen.

    Eine Vereinfachung der Aktionärsstruktur sei für andere Investoren nicht negativ zu sehen. Es gebe zahlreiche andere Beispiele von dominierenden Aktionären in Russland und dies habe den Interessen der übrigen Anteilseigner nicht entgegen gestanden.

    Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von ATON Capital Group für die Aktie von Norilsk Nickel bei ihrer Kaufempfehlung.
    (02.02.2007/ac/a/a) Analyse-Datum: 02.02.2007

  24. Nach oben    #54

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    Zitat Zitat von kraush
    Lex,
    an Deiner Stelle würde ich den Steuerberater wechseln.
    Ja, vielleicht. Früher war der Mann mal sehr gut, immer auf dem neuesten Stand usw., aber dann hat er gut Geld verdient und ist immer fauler und bequemer geworden. Die eigentliche Arbeit machen jetzt nur noch Azubis, er spielt nur noch den Häuptling.

    Leider ein Verhalten was sich speziell in Deutschland sehr häufig beobachten lässt.

    Gruss Lex

  25. Nach oben    #55

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    MOSKAU, 01. Februar (RIA Novosti).

    „Kommersant“: Interros-Scheidung: Fällt Norilsk Nickel dem Staat zu?

    Die angekündigte Trennung der langjährigen Partner in der Holding Interros, Wladimir Potanin und Michail Prochorow, kann nach Ansicht einiger Marktexperten dazu führen, dass das Kombinat Norilsk Nickel im Endeffekt dem Staat zufallen wird, schreibt die Tageszeitung „Kommersant“ am Donnerstag.

    Potanin hat vor, die Prochorow gehörenden Norilsk-Nickel-Aktien zu kaufen. Die Marktkapitalisierung des Kombinats wird auf 31 Milliarden Dollar geschätzt. Die Energie- und die Wasserstoff-Aktiva ihrer gemeinsamen Holding Interros werden an Prochorow gehen.

    Stanislawa Kleschtschowa, Analystin der Bank VTB-24, stellt in diesem Zusammenhang fest: „Wenn Potanin Prochorows Anteile zum Marktpreis und dazu noch mit einer Prämie für die Kontrolle kaufen wird, so würde der größte Spieler auf dem Energiemarkt kommen, sollte Prochorow dieses Geld wirklich in die Energiewirtschaft investieren.“

    „Potanin hat offenbar vor, Norilsk Nickel in ein globales Unternehmen zu transformieren“, stellt Andrej Fjodorow, Direktor des Fonds für politische Studien und Consulting, fest. „Potanin ist beim Kreml einer der Lieblingsmogule, offenbar hat der Kreml ihm seinen Segen dazu bereits gegeben.“

    Um Prochorows Anteile aufzukaufen, wird Potanin eventuell Kredite von staatlichen Banken aufnehmen. Möglich ist auch die Mobilisierung eines Kredits gegen Staatsgarantien, wonach Potanin das Kontrollaktienpaket von Norilsk Nickel abgekauft werden könnte.

    Dmitri Skworzow von der Bank Moskwy nimmt allerdings an, dass sich Potanin eher an „ein westliches Bankensyndikat wenden und dort einen Kredit gegen garantierte Lieferungen bzw. gegen eigene Aktien aufnehmen wird“. Wladimir Popow von der Investmentgesellschaft Entente Capital ist der Auffassung, dass Potanin das Geld für die Deckung eines solchen Kredits ausreichen würde, wenn er seine Dividendenpolitik revidiert. „Für den Staat wäre es nicht zweckmäßig, die Kontrolle über Norilsk Nickel zu haben, dies könnte die Effektivität des Unternehmens verringern“, fügt er hinzu.

  26. Nach oben    #56

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    Zitat Zitat von vladimirbush
    „Wenn Potanin Prochorows Anteile zum Marktpreis und dazu noch mit einer Prämie für die Kontrolle kaufen wird, so würde der größte Spieler auf dem Energiemarkt kommen, sollte Prochorow dieses Geld wirklich in die Energiewirtschaft investieren.“
    Vielleicht ist deswegen der Kurs von NN so kräftig gestiegen, Prochorow treibt über Strohmänner den Preis hoch damit er statt 8 Mrd 9 oder 10 Mrd kriegt?

    Kann ich verstehen, diese Milliarden sind schon eine feine Sache, davon kann man nie genug haben!

    Gruss Lex

  27. Nach oben    #57
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    @vladimirbush
    Der Prozess läuft schon längst. Abramovich hat so ziemlich alle seine Beteiligungen verkauft (Sibneft, AVAZ, Rusal, Aeroflot usw). Potanin oder Prohorov haben einzelln keinen Kontrolpaket des Nornickels. Potanin , genauso wie der Surgutchef Bogdanov zählen schon immer zu den loyalsten und kremltreusten Oligarchen, wobei der Begriff Oligarch heute nicht mehr zutrift. Unter dem Begriff Oligarchie verstand man die Macht einiger weniger mächtigen Personen in einem Land. So war es in Russland zur Zeiten Jeltzins. Heute habe die "nur" das Geld. Man weiß aber zu gut wie schnell aus "Geld" Macht werden kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass z.B. Alrosa mit Nornickel fussionieren könnte, dadurch würde sich das Aktienpaket der Nornickel Hauptaktionäre stark verdünnen. Wahrscheinlich ist der Spinoff von Poljus der erste Schritt dazu. Auch Surgut könnte das selbe Schicksal erleiden. Nur bei Lukoil glaube ich nicht daran. Conoco Präsident hat sich 2-3 mal persönlich mit Putin getroffen bevor die Entscheidung fiel den Lukoil Anteil auf 20% zu erhöhen. Inzwischen haben diese 2 Konzerne schon seit 2 Jahren einen Manager tausch vorgenommen. Ein Dutzend Lukoil Manager arbeiten in der ConocoPhilips Verwaltung und genauso viele in der Lukoil-Zentrale. Eigentlich die beste Art einander hinter die Kulissen zu schauen. Nur für eine strategische Beteiligung die man bei gutem Preis weiterverkaufen will ein deutlich zu großer Aufwand. Putin ist ein harter Mann, falls er jemandem sein Wort gegeben haben soll, wird er es auch halten. Ich denke er hat Malva sein Wort gegeben und wenn es irgendwelche Absprachen geben sollte, müssten sie in der Putins Regierungszeit eingelösst werden.
    @LexLuthor
    ich könnte auch sein, dass die mögliche staatsbeteiligung durch z.b. Alrosa kurstreibend ist. wahrscheinlich aber ist es der mangel an alternativen auf dem russischen markt zur zeit. viele haben angst vom ölpreiszerfall und meiden öl- und gaswerte, telecoms und die paar banken sind unvorstellbar teuer geworden. nornickel könnten viele für einen der wenige werte, der platz zum steigen hat halten.

  28. Nach oben    #58

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    Für "den Kreml" ist ein Laden wie NN in der Kontrolle von 2, mehr oder weniger Amateuren , ein Risiko. Gref hat in Davos angedeutet dass er eine Aufspaltung solcher Riesenmonopole favorisert. Das wäre für die Entwicklung von RU optimal wenn NN in viele kleinere Unternehmen aufgeteilt wird die einzeln notiert sind. So wie jetzt ist NN sehr anfällig gegen die metal spekulation.
    Bei einer Aufspaltung wäre das Risiko diversifiziert.
    Es ist unklar ob Putin voll hinter Gref steht. Ich halte Gref für den besten in der Regierung.

  29. Nach oben    #59
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    @vladimirbush
    bei norilsk ist die aufspaltung nicht so einfach. das meiste holt dieser konzern aus einem riesen erzvorkommen und gewinnt aus diesem erz die gesammte palette seiner produkte...in erster linie nickel und als "abfall" platin, paladium, silber. seine goldaktivitäten wurde ja schon ausgeklammert. eventuell könnte man die erzgewinnung von der metallproduktion trennen. ich kann mir eine weitere aufspaltung nicht vorstellen. der kreml geniesst über nickel, platin und palladium preise zu entscheiden, so was gibt er nicht aus der hand. im gegenteil ist ein produktionsriese auch weltweit finanzkräftig genug um seine vorherschende stellung auszubauen.

  30. Nach oben    #60

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    Prokhorov, Potanin to Split Interros Assets
    By Simon Shuster St.Petersburg Times 02.Jan,2007

    Staff Writer

    MOSCOW — Mikhail Prokhorov will resign as chief executive of Norilsk Nickel and divide his assets in holding company Interros with longtime business partner and Interros president Vladimir Potanin, Interros said Wednesday.

    Prokhorov, who should pocket $7.5 billion from his Norilsk shares alone, said he intended to create an electricity holding that would be part of Interros.

    Potanin will buy out Prokhorov’s blocking stake in Norilsk and other assets within Interros to ensure “a new level of freedom in carrying out executive decisions,” Interros said in a statement. The two billionaires founded Interros in 1990.

    It was not clear who would replace Prokhorov at Norilsk, but Potanin would be the de facto head with a stake of around 55 percent. The statement said Potanin had been nominated to the company’s board of directors.

    Norilsk shares barely reacted to the news, inching up 1.85 percent to close at $165.50 on the RTS.

    Prokhorov said he “seriously” intended to apply himself to the business of traditional and alternative electricity production.

    For his shares in Norilsk, Prokhorov will get at least $7.5 billion to help get his new venture started, said Vladimir Zhukov, metals and mining analyst at Alfa Bank.

    Unified Energy Systems is putting stakes in 18 power-generating companies on the auction block over the next three years. Prokhorov would be able to invest in 14 of the so-called OGKs and TGKs, whose combined market value is around $42.5 billion, said Dmitry Terekhov, electricity analyst at Antanta Capital. This means Prokhorov would be able to snap up at least 18 percent of Russia’s generating capacity.

    Alternative energy assets will also be high on Prokhorov’s shopping list, analysts said. A 35 percent stake in a U.S.-based producer of electric fuel cells, Plug Power Inc., will go to Prokhorov as part of the split, as will Smart Hydrogen, a joint alternative-energy venture between Norilsk and Interros.

    Prokhorov said he believed “that hydrogen technologies will allow Russia to establish an innovative economy.”

    As for Norilsk Nickel, Zhukov said it hardly mattered who would take the helm. “After Prokhorov, you can think of Norilsk as a train that has been put on rails. It doesn’t matter that much … who is running the train. … The company is set.”

    Under Potanin, Norilsk is likely to start making acquisitions abroad, Zhukov said. Prokhorov presided over the consolidation of Norilsk’s gold assets into Polyus Gold, which was spun off in 2006. With a market capitalization of more than $9 billion, it is the largest gold producer in Russia and widely viewed to be Prokhorov’s greatest success in finance and management. Interros will maintain control of the company under Potanin.

    Earlier this month, Prokhorov was at the center of an international scandal when French police detained him at a lavish alpine getaway during an investigation into a high-class prostitution ring. He was released after four days of questioning, and no charges were filed.

    But Wednesday’s news left some wondering whether the affair had prompted Prokhorov’s split with Potanin. “The move is meant to distance that whole French issue from Interros, which is very concerned with protecting its image in the West,” said Terekhov of Antanta Capital.

    But Sergei Donskoi, analyst at Troika Dialog, said the incident was “one factor among several, but not the main factor that led to the divorce.”


    Hum..von Plug Power hab ich 20,000 seit Jahren absolut miese performance..

    Jedenfalls sieht man der sprichwortliche Bauer kann gar nicht dumm genug sein um trotzdem die dicksten...

    Vielleicht ist er nicht so dumm wie er aussieht er setzt jedenfalls nicht auf oil & gas


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