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Thema: RNGS / Rosneftegazstroy

  1. #4141
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    China gewährt Iran milliardenschwere Kreditlinie

    Eine staatliche Investmentgesellschaft aus China hat iranischen Banken eine Kreditlinie von zehn Milliarden Dollar gewährt. Die chinesische Citic-Investmentgruppe und eine Delegation iranischer Banken hätten den entsprechenden Vertrag in Peking unterschrieben, teilte Waliollah Seif, der Präsident der iranischen Zentralbank, am Samstag mit. Nach einem Bericht der Zeitung „Iran Daily“ sollen die Gelder Wasser-, Energie- sowie Verkehrsprojekte finanzieren.

    Zusätzlich zu der vereinbarten Kreditlinie hätten zwei chinesische Banken Kredite und Finanzierungen in Höhe von insgesamt 25 Milliarden Dollar zugesagt, erklärte Seif.

    Nachdem die UN-Vetomächte 2015 ein Atomabkommen mit dem Iran geschlossen hatten, werden Wirtschaftssanktionen gegen das Land nach und nach aufgehoben. „Iran Daily“ berichtete, seitdem habe China dem Iran bereits zwei Kreditlinien in Höhe von mehr als vier Milliarden Dollar gewährt. China ist der größte Ölabnehmer des Iran. Der Handel mit Peking steuert insgesamt rund ein Drittel zum gesamten iranischen Handelsvolumen bei. (afp)

    – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/28423658 ©2017

  2. Nach oben    #4142
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    „Wenn China den Dollar abserviert, haben die USA ein Problem“

    Donald Trump will den Aufstieg Chinas unbedingt verhindern und daher Einfuhrzölle auf chinesische Produkte einführen. Damit nehmen die geopolitischen Spannungen zwischen den beiden Ländern zu. Der Rohstoffanalyst und Zukunftsforscher Chris Martenson warnt, dass eine Eskalation des Streits die USA schwer belasten dürfte.

    mehr
    https://www.finanzen100.de/finanznac...SOURCE=7000002

  3. Nach oben    #4143
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    Der mysteriöse Glencore-Deal

    Erst vor wenigen Monaten landeten der Rohstoffhändler Glencore und Katar mit dem Einstieg bei Rosneft einen Coup. Nun verkaufen sie das Gros ihrer Anteile an China. Experten kritisierten den Deal von Anfang an.

    Es war ein Bündnisschluss wie unter Fürsten, als Russlands Präsident Wladimir Putin vergangenen Dezember Glencore-Chef Ivan Glasenberg und den Chef von Katars Staatsfonds (QIA), Abdullah bin Mohammed bin Saud Al Thani, im Kreml empfing.

    Anlass war die Teilprivatisierung von Russlands größtem Ölkonzern Rosneft. Glencore und Katar erwarben für 10,2 Milliarden Euro zusammen 19,5 Prozent der Rosneft-Anteile. „Rosneft ist an einer Langzeit-Kooperation interessiert“, hallten Putins Worte durch den Saal. Und Glasenberg beeilte sich, den Deal als „sehr wichtig“ zu loben, und betonte die „vielen Möglichkeiten“, die er beiden Unternehmen eröffnen würde.


    Nicht einmal ein Jahr nach der feierlichen Verkündung scheint Glasenberg das Interesse an den „vielen Möglichkeiten“ des Rosneft-Deals bereits wieder verloren zu haben. Wie vergangene Woche bekannt wurde, verkaufen Glencore und Katar das Gros ihrer Anteile für 9,1 Milliarden Dollar an das chinesische Konglomerat CEFC. Glencore behält 0,5 Prozent und Katar 4,7 Prozent an Rosneft. Dabei sorgte der Einstieg von Glencore von Anfang an für Spekulationen über mögliche Umgehungsgeschäfte und interessiert auch die US-Ermittler.

    Besonders der niedrige Preis, den Glencore für seine Anteile zahlte, ließ Kritiker damals aufhorchen. Gerade einmal 300 Millionen Euro musste Glencore seinerzeit für den Deal auf den Tisch legen. Seither interessieren sich neben Ölexperten auch US-Ermittler für den Deal. So prüft das US-Außerministerium, ob mit dem Glencore-Rosneft-Deal die Sanktionen der USA gegen Russland umgangen wurden.

    PREMIUM
    Gerhard Schröder und Rosneft
    Die umstrittene Mission des Altkanzlers

    Gerhard Schröder strebt in den Aufsichtsrat von Rosneft. Der russische Konzern ist Staatspräsident Putin verbunden und weltweit in fragwürdige Geschäfte verwickelt. Darf sich ein Altkanzler mit so einer Firma einlassen?
    Gerhard Schröder will in den Rosneft-Verwaltungsrat Quelle: REUTERS
    Zweifel an der Sauberkeit des damaligen Deals äußerte auch Andrei Belyi, Professor an der Universität Eastern Finland und Mitglied des Thinktanks Brussels Energy Club. „Ich möchte nicht so weit gehen und von einem Umgehungsgeschäft sprechen. Die Koinzidenz des Einstiegs von Glencore ist allerdings interessant“, sagte Belyi gegenüber der WirtschaftsWoche. So weist der Experte auf die ungeklärte Reduktion von Rosnefts Schulden hin, die zwischen 2014 und 2016 markant abgenommen haben. „Wie Rosneft diese Schulden abgebaut hat, ist absolut intransparent und nicht nachvollziehbar“, sagt Belyi.

    http://www.wiwo.de/unternehmen/energ.../20302558.html

  4. Nach oben    #4144
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    Gerhard Schröder So entzweien Schröders Rosneft-Pläne Europa


  5. Nach oben    #4145
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    Rosneft Der Ärger der USA über Gerhard Schröder

    Der Altkanzler will Aufsichtsrat beim russischen Staatskonzern Rosneft werden. US-Politiker schäumen: Schröder untergrabe so die Politik des Westens gegenüber Wladimir Putin.

    Stephen Sestanovich macht keinen Hehl daraus, was er von der Entscheidung von Gerhard Schröder hält, bei Rosneft anzuheuern: gar nichts. Der Schritt sei falsch und gefährlich; Schröder kein angesehener Staatsmann mehr, sondern nur noch „ein Angestellter der Russia, Inc.“, poltert der ehemalige US-Sonderbotschafter für Osteuropa. Die Sanktionen gegen Russland hätten Wirkung gezeigt, ohne sie hätte Putin längst nach weiten Teilen der Ukraine gegriffen, glaubt der US-Diplomat.

    Genau dieser Druck auf die russische Führung könnte nun nachlassen, fürchtet man in den USA. Schröder, der über beste Kontakte in die deutsche Wirtschaft verfügt, könnte Lobbyarbeit für Rosneft betreiben und Stimmen für eine Aufweichung der Sanktionen sammeln.

    http://www.wiwo.de/unternehmen/energ.../20299452.html

  6. Nach oben    #4146
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    Chinesischer Konzern CEFC steigt groß bei Rosneft ein

    Größter Ölkonzern Russlands
    Chinesischer Konzern CEFC steigt groß bei Rosneft ein
    Moskau - Neun Monate nach der Teilprivatisierung von Russlands größtem Ölkonzern Rosneft geben die Investoren Glencore und Katar 14,2 Prozent der Aktien an den chinesischen Konzern CEFC weiter.

    Neun Monate nach der Teilprivatisierung von Russlands größtem Ölkonzern Rosneft geben die Investoren Glencore und Katar 14,2 Prozent der Aktien an den chinesischen Konzern CEFC weiter.
    Rosneft-Chef Igor Setschin bestätigte in Moskau eine Mitteilung des Schweizer Rohstoffhändlers Glencore. Den Angaben nach bleiben der Investitionsfonds des Golfscheichtums Katar (QIA) mit 4,7 Prozent Anteile und Glencore (0,5 Prozent) weiter Rosneft-Aktionäre.
    Sie hatten als Konsortium im vergangenen Dezember 19,5 Prozent der Aktien für umgerechnet 10,5 Milliarden Euro vom russischen Staat erworben. Jetzt stoße das Konsortium den Anteil ab, der über Kredite finanziert worden sei, sagte Setschin der Agentur Interfax zufolge.

    Mit CEFC China Energy stehe die endgültige Aktionärsstruktur, sagte Setschin: «Ich bin froh, dass ein chinesischer Konzern dabei ist.» Der russische Staat hält 50 Prozent plus eine Aktie an Rosneft, der britischen BP gehören 19,7 Prozent. Russland baut seit Jahren die Energiepartnerschaft mit China aus.
    Am 29. September soll Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) in den Aufsichtsrat des eng mit dem Kreml verbundenen Ölkonzerns gewählt werden. Russischen Medienberichten zufolge soll er Vorsitzender des Kontrollgremiums werden. Die EU hat den Staatskonzern Rosneft 2014 wegen Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt mit Sanktionen belegt.

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/...n-7612868.html

  7. Nach oben    #4147
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    "Russischer Ölkonzern" China wird Rosneft-Großaktionär

    Investorenwechsel bei Rosneft: Kurz vor der Wahl von Ex-Kanzler Gerhard Schröder in den Aufsichtsrat steigt ein Geldgeber aus China im großen Stil bei Russlands Staatskonzern ein.

    Rosneft: Der Aufstieg von Putins TankstelleFotos
    DPA
    Freitag, 08.09.2017 17:44 Uhr Drucken NutzungsrechteFeedbackKommentieren
    Gerade einmal neun Monate nachdem internationale Investoren größere Anteile an Rosneft erworben haben, reichen Glencore und Katar 14,2 Prozent der Anteile weiter. Käufer ist der Energiekonzern CEFC aus China. Rosneft-Chef und Putin-Gefolgsmann Igor Setschin bestätigte eine entsprechende Mitteilung des in der Schweiz ansässigen Rohstoffhändlers Glencore. Demnach bleiben der Investitionsfonds des Golfscheichtums Katar (QIA) mit 4,7 Prozent der Anteile und Glencore (0,5 Prozent) weiter Rosneft-Aktionäre.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1166836.html

  8. Nach oben    #4148
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    Russischer Minister
    Gerhard Schröder ist für Rosneft "bedeutsam"

    Gerhard Schröder wird Aufsichtsrat bei Rosneft. Ein Problem? Im Gegenteil, findet der russische Energieminister Nowak: Vom neuen Job des Ex-Kanzlers könne auch Deutschland profitieren, sagte er in einem Interview.


    Russlands Energieminister Alexander Nowak (Archiv)
    Mittwoch, 27.09.2017 11:56 Uhr Drucken NutzungsrechteFeedback
    Die russische Regierung freut sich über das geplante Engagement von Altkanzler Gerhard Schröder beim russischen Ölkonzern Rosneft. Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte der "Welt": "Meines Erachtens ist Schröders Kandidatur ein sehr bedeutsames Ereignis und für den Markt positiv." Auch Deutschland werde davon profitieren, denn das Unternehmen würde dadurch offener.


    Schröder trete "für eine konsequente Wiederherstellung und Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und Europa beziehungsweise Russland und Deutschland", wird Nowak in dem Bericht zitiert. "Das ist doch ein positives Faktum."

    Dass Schröder bei Rosneft Chart zeigen Aufsichtsrat werden soll, ist seit Längerem bekannt - und hatte heftige Kritik in Deutschland wie Russland hervorgerufen. Im Bundestagswahlkampf prangerten auch die CDU sowie Linke und Grüne das geplante Engagement an. Die Europäische Union hat den Staatskonzern Rosneft wegen Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt 2014 mit Sanktionen belegt. Die Mehrheit der Deutschen hält Schröders Aktionen dennoch für unproblematisch.


    Rosneft-Chef Igor Sechin mit Gerhard Schröder
    Die genaue Aufgabe des Altkanzlers im Aufsichtsrat ist noch unklar. Nowak lobte laut Bericht aber Schröders "große Erfahrung und sein fachliches Know-how". Zuletzt verdichteten sich laut einem russischen Agenturbericht die Anzeichen, dass Schröder den Vorsitz übernehmen soll. Die Entscheidung darüber soll am Freitag fallen.

    apr/dpa
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1170072.html

  10. Nach oben    #4150
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    Elektroautos: Rohstoffe für Magneten und Akkus werden knapp

    Wenn wir wie geplant Millionen von Elektroautos bauen, gehen uns dafür womöglich bald wichtige Rohstoffe wie Seltene Erden (Magnete) und Lithium (Akkus) aus.

    In der Studie „Strombegleitung“ (PDF) haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Wuppertal Institut Technologien, Perspektiven und Ökobilanzen elektrifizierter PKW untersucht. Die Autoren geben einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Technik, identifizieren Trends und analysieren die Ökobilanz unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte. Die gute Nachricht: Treibhausgasemissionen lassen sich mit Elektromobilen tatsächlich verringern. Doch hohe Anschaffungskosten und eine schwache Infrastruktur stellen neben begrenzten Reichweiten noch immer Hürden für die Elektromobilität dar.


    Rohstoffe für Elektroautos werden knapp
    Die Untersuchung geht von einer Million Elektroautos in Deutschland im Jahr 2026 aus, im Jahre 2030 sollen es bereits zwei Millionen sein und 2040 soll sogar jedes zweite Auto in Deutschland elektrisch fahren. Die Studie kommt zu dem Schluss, „dass die Förderung der Elektromobilität aus Sicht der Klimawirkung sinnvoll sein kann und einen Beitrag zu den politischen Klimaschutzzielen leisten kann“, sofern der Ausbau der erneuerbaren Energien damit einhergeht.

    Zugleich sorgen sich die Forscher über den dadurch steigenden Materialbedarf: In keinem der entworfenen Szenarien zeige sich eine Reduktion des absoluten Materialverbrauchs des weltweiten Pkw-Verkehrs im Vergleich zu heute. Rohstoffengpässe zeichnen sich demnach vor allem bei speziellen Metallen („Seltene Erden“) und Lithium ab.

    So verwenden Elektromotoren häufig Permanentmagnete auf Basis sogenannter Seltenerdmetalle. Sie weisen eine hohe Energiedichte auf und sind leichter als vergleichbare Magnete aus anderen Materialien. Doch bei Stoffen wie Dysprosium besteht eine hohe Abhängigkeit von Lieferländern wie China. „Um beim Ausbau der Elektromobilität Versorgungsengpässe zu verhindern, müssen wir über alternative Maschinentypen nachdenken, Recyclingverfahren für besonders knappe Rohstoffe entwickeln und nach alternativen Materialien suchen“, so Matthias Klötzke, Projektkoordinator der Studie beim DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte.

    Elektromobilität braucht bessere Akkus
    Auch Lithium stellt ein Problem dar. Noch dominieren Lithium-Ionen-Akkus, mit denen 80 Prozent der Automobile fahren. Laut Studie erreicht die Nachfrage nach Lithium in allen betrachteten Elektromobilitätsszenarien bereits kritische Dimensionen. Die Umstellung auf Elektromobilität würde bereits einen erheblichen Teil der weltweiten Lithiumreserven aufbrauchen. Der Bedarf an Lithium wäre in der Elektromobilität selbst dann kritisch hoch, man dafür Recycling-Systeme aufbauen würde.

    Für die Zukunft rechnen die Forscher deshalb mit steigenden Kosten und höheren Umweltbelastungen. Sie empfehlen, Recyclingverfahren für Stoffe wie Lithium oder Seltene Erden verstärkt weiterzuentwickeln und großflächig einzusetzen sowie die Forschung an alternativen Batterietechnologien und Energieträgern zu fördern. Auch sollten schon Forschung und Entwicklung auf eine Minimierung des Einsatzes materialintensiver Komponenten achten.


    Zahlen: Japan und USA führen, China holt auf
    Die Studie basiert auf einer eigens angelegten Datenbank, die sämtliche elektrifizierte Personenkraftwagen erfasste und bis auf Bauteilebene analysierte – von bereits erhältlichen Serienfahrzeugen bis hin zu Prototypen und Forschungsfahrzeugen. Demnach gab es im Zeitraum von 2000 bis 2013 weltweit mehr als 500 elektrifizierte Pkw-Konzepte. Die Elektromobile kommen vor allem aus Japan, Deutschland, Frankreich, Südkorea und den USA.

    Elektrifizierte Serien-Automodelle nach Herstellerländern, die zwischen 2006 und 2013 vorgestellt wurden (kumulativ).
    Im Jahr 2013 wurden weltweit 210.000 Fahrzeuge mit externer Lademöglichkeit für die Batterie (sogenannte Hybride und rein batterieelektrische Fahrzeuge) verkauft, rund die Hälfte davon in den USA, dem derzeit größten Markt. Zweitgrößter Markt nach den USA ist Europa, es folgen Japan und China. In Europa sind Norwegen und die Niederlande besonders eifrige Elektroauto-Fahrer.

    Vorreiter bei der Elektromobilität sind die Automobilindustrien von Japan und den Vereinigten Staaten. Sie entwickeln als Erste marktreife Fahrzeugmodelle und vermarkten sie besonders erfolgreich. Ganz allgemein sieht die Studie die USA, Deutschland, Japan und zunehmend auch China als treibende Kräfte bei der Grundlagenforschung.

    Deutschland liege indes bei Forschung und Entwicklung zurück, vor allem bei Schlüsseltechnologien wie Leistungselektronik (sie steuert den elektrischen Energiefluss im Fahrzeug). Auch weist Deutschland laut Studie nur europaweit die höchsten Investitionen in die Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität auf, weltweit investiert vor allem China.

    Mehr zu Elektromobilität auf Utopia.de:

    Die wichtigsten Elektroautos 2017, 2018, 2019
    Ranking: verfügbare Elektroautos im Vergleich
    Elektroauto-Prämie: Förderung für das E-Auto

    https://utopia.de/elektroautos-rohst...en-knapp-4074/



    Lithium-Ionen-Akku – 10 spannende Fakten zur Herstellung des Energiespeichers

    https://www.akku.net/magazin/lithium...rgiespeichers/

  11. Nach oben    #4151
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  12. Nach oben    #4152
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    Live: Putin hält Rede zum Thema Energiepolitik auf "Russischer Energiewoche 2017" [dt. Übersetzung]


  13. Nach oben    #4153
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    Power of Siberia

    Größte Gasübertragungssystem in Russland Osten

    Die Macht der sibirischen Gashauptleitung wird Gas aus den Irkutsk und Yakutia Gasproduktionszentren für die Verbraucher in der russischen Fernen Osten und in China (östliche Route) transportieren.

    Aufbau von Gasressourcen und die Gestaltung der Gasübertragungssystem in Ost-Russland




    Zahlen und Fakten

    Länge: ca. 3.000 Kilometer.

    Durchmesser: 1.420 mm.

    Arbeitsdruck: 9,8 MPa.

    Exportkapazität: 38 Milliarden Kubikmeter pro Jahr.



    Die Gaspipeline wird drei russische Subjekte durchlaufen, nämlich die Irkutsk und Amur Regionen und die Republik Sacha (Jakutien).

    Macht der sibirischen Gasleitung im Bau



    Im Mai 2014 Gazprom und China National Petroleum Corporation (CNPC) unterzeichneten den Kaufvertrag für Gas über die östliche Route (Power Sibiriens Gasleitung) versorgt werden. Das 30-jährige Abkommen sieht für russische Gaslieferungen nach China in Höhe von 38 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Gaslieferungen beginnen im Dezember 2019.

    Im September 2014, Gazprom begann den Bau von Kraft des ersten Abschnitts Sibirien rund 2.200 Kilometer vom Chayandinskoye Feld (Jakutien) bis Blagoweschtschensk (chinesische Grenze) ausgeführt wird . Die zweite Phase des Projektes wird den Bau eines Abschnitts ist für etwa 800 Kilometer von der Kovyktinskoye Feld Strecken (Irkutsk Region) zum Chayandinskoye Feld. Die dritte Stufe stellt für sich ausdehnende Gasübertragungskapazitäten zwischen dem Feld und Chayandinskoye Blagoveshchensk.



    Das große Foto (JPG, 5,2 MB)
    Im September 2016, Gazprom und CNPC unterzeichneten den EPC - Vertrag eine Kreuzung unter dem Amur im grenzüberschreitenden Abschnitt der Kraft Sibiriens Pipeline zu bauen. Bau auf dem chinesischen Territorium begann im April 2017. Im Mai 2017 ein vorübergehender Zwei-Wege - Kontrollpunkt wurde an der russisch-chinesischer Grenze geöffnet für Baumaschinen und Personal ungehinderten Zugang zu dem Grenzbereich zur Verfügung zu stellen.



    Technologies

    Infografik
    gazprom-Infografik-NGV-Kraftstoff-ru-w128.jpg
    Die Pipeline-Route führt durch sumpfigen, bergig, seismisch aktiv, Permafrost und felsigen Gebieten mit extremen Umweltbedingungen. Alle Rohre in dem Bau von Kraft Sibiriens verwendet werden, in Russland produzieren


    Das große Foto (JPG, 359,1 KB)
    Die Pipeline-Route führt durch sumpfigen, bergig, seismisch aktiv, Permafrost und felsigen Gebieten mit extremen Umweltbedingungen. Die absoluten niedrigsten Lufttemperaturen entlang der Energie sibirischen Route Bereich von minus 62 Grad Celsius in der Republik Sacha (Jakutien) auf minus 41 Grad Celsius in Amurgebiet.


    Macht der sibirischen Gaspipelineroute

    Gazprom nutzt fortschrittliche, äußerst zuverlässige und energieeffiziente Technologien und Anlagen im Bau von Kraft Sibiriens. Das Unternehmen beschäftigt, die unter anderem im Inland hergestellten Rohre mit innerer Strömungsbeschichtung, die Gasdurchlässigkeits Gazprom weniger energieaufwendig dank einer Verringerung der Rohrrauigkeit und damit in Reibung machen kann. Externe Isolierbeschichtung aus innovativen inländischen Nanokomposit Materialien, die ein hohe Korrosionsbeständigkeit der Gasleitung gewährleistet. Die Rohre mit verbesserten Verformungseigenschaften und speziellen technischen Lösungen werden in den Bereichen der aktiven tektonischer Störungen verwendet.


    Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit waren wichtige Faktoren bei der Auswahl der Ausrüstung. Zum Beispiel energieautarke elektrische Antriebe für die Rohrleitungsventile verwenden Akkumulatoren und können für 20 Jahre autonom arbeiten, die Konstruktion hilft, Kosten und Energieverbrauch zu reduzieren.



    Umweltschutz

    Bei der Erstellung seiner Projekte verfolgen Gazprom ökologisch nachhaltige Geschäftspraktiken. Um die Umweltauswirkungen zu mildern, wurde die Macht der sibirischen Gasleitung so ausgelegt, dass in erster Linie durch lichten Wald und Feuerstellen (Bereiche mit Verbrannte Bäumen) laufen. Darüber hinaus nutzt Gazprom schnell einsetzbare und selbstfahrenden Rohrbrücken in der Konstruktion. Einer der Vorteile dieser Brücken ist, dass sie Flüsse, Bäche nicht Zwischenstützen benötigen zu überqueren, und Schluchten, die für die Erhaltung der Umwelt wichtig ist.



    Soziale und wirtschaftliche Bedeutung

    Macht Sibiriens wird auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des russischen Fernen Ostens beitragen. Die Gasleitung wird Gasversorgung und Vergasung der russischen Regionen sowie die Weiterentwicklung von state-of-the-art Gasverarbeitung und Erdölanlagen erleichtern.

    © 2003-2017 Gazprom
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    http://www.gazprom.com/about/product...nes/built/ykv/

  14. Nach oben    #4154
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    GEBURTSTAG "Dagobert Duck": Der Herr der Taler wird 70

    Dagobert Duck ist die schillerndste Figur der Comic-Sippe. Vor 70 Jahren begann seine Karriere als Geizkragen. Ein neuer Band verrät bisher Unbekanntes. Von Rupert Huber



    Dagobert Duck ist die schillerndste Figur der Comic-Sippe. Vor 70 Jahren begann seine Karriere als Geizkragen.

    Entenhausen
    "Dass die Reichen immer reicher werden, stimmt und ärgert Sahra Wagenknecht über die Maßen. Aber kein deutscher Discounter-König, auch nicht russische Oligarchen oder arabische Wüstenscheichs können mit Dagobert Duck konkurrieren. Was wiederum den Duckschen Erpel-Veteranen über die Maßen freut. Seine Fantastilliarden sind schon gar nicht mehr in Zahlen darstellbar. Es gibt kaum einen Hektar Land weltweit, auf dem er nicht Öl fördert, Ananas anpflanzt, Goldminen ausbeutet oder eine Fluglinie betreibt. Und wenn er 9999 Hotels sein Eigen nennt, fuchst es ihn über alle Maßen, dass ihm Nummer 10 000 nicht gehört."


    "Happy Birthday Onkel Dagobert" - Egmont Verlag startet Feierlichkeiten

    Der Egmont Verlag startet heute etwas zeitig die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag des Krösus mit dem Band „Happy Birthday, Onkel Dagobert“. Vor rund 70 Jahren, am Jahresende 1947 erschien in den USA der Comic „Weihnachten auf dem Bärenberg“, in dem der legendäre Entenzeichner Carl Barks das englische Erzählgenie Charles Dickens ins Comic-Spiel einbaut. Scrooge McDuck heißt der vergrämte ältere Herr mit Zwicker und Bartkoteletten, der in seinem großen Haus vor sich hin schimpft. Ebenezer Scrooge aus Dickens Weihnachtserzählung stand hier ebenso Pate wie die Schotten, denen man Sparsamkeit nachsagt. „Ich kann niemanden leiden und mich kann auch niemand leiden.“


    Was sich schnell änderte. Für seine Großneffen Tick, Trick und Track ist der Alte unverzichtbar. Wenn etwa Dagobert auf der Suche nach Inka-Schätzen durch den Urwald watschelt, im Orient nach vergessenen Preziosen fahndet oder am Yukon noch einmal die Nuggets wie zu seiner Jugendzeit erschnuppern möchte – Neffe Donald und die Kinder sind dabei (man fragt sich, was aus diesen Schulschwänzern noch werden soll).

    Dagobert Duck sieht nicht wie ein Finanzmann aus

    In seiner Optik ist er aus der Zeit gefallen: In Gamaschen, Paletot, Stöckchen und Zylinder wirkt er wie ein illegitimer Bruder von Fred Astaire. Mit seiner veralteten, genitivlastigen Sprache, die ihm Übersetzerin Erika Fuchs in den Schnabel gelegt hat, beeinflusst er sogar Donald, den er mit niedrigen Arbeiten überhäuft.

    Dass der reiche Mann an Beliebtheit dem sympathischen Loser Donald nicht nachsteht, hat zu tun mit seiner an Erfahrungen reichen Vergangenheit, die er geschickt mit den Herausforderungen der Gegenwart zu verbinden weiß.

    Klar, dass Onkel Dagobert Feinde hat, die es auf seinen Reichtum abgesehen haben. Nimmermüde versuchen die Mitglieder der Panzerknacker AG, ihm ein Loch in den Geldspeicher zu rammen. Auf deren Wertpapiere zu setzen, wäre idiotisch. Allein schon die Tatsache, dass sie über eine Million als Beute nicht hinausdenken können, macht sie zum Spielball für Herrn Generaldirektor. So sagt das ältliche Fräulein Rührig zu ihrem Chef.

    Den ersten Zehner verdiente er beim Schuhputzen

    Mit härteren Bandagen kämpfen da schon die finanzstarken Widersacher Mac Moneysac und Klaas Klever. Ein Hauptfeind kommt vom Vesuv und ist Zauberin: Gundel Gaukeley, schwarzgewandet, hat sexy Augenlider wie eine Bardame im US-Kino der 40er Jahre. Sie hat es auf Bertelchens Glücksbringer, den ersten selbst verdienten Zehner, abgesehen. Den hatte er als Kind beim Schuhputzen in Glasgow erworben.

    Die Bedeutung des Zehners wuchs von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Zumal Barks-Fan Don Rosa Dagoberts Kindheit und Jugend mit einer ungeheuren Detailfreude weitererzählt hat. Der neue Band mit sieben bislang in Deutschland unveröffentlichten Geschichten, darunter auch einfallsreiche Comics aus Brasilien, liefert eine zusätzliche Variante von Dagobert als Waisenkind.

    Wie eine Mischung aus Kirchturm und Festung thront der DD-Geldspeicher über Entenhausen. Das wird auch so bleiben. Schon lange fragen wir uns in Zeiten unsichtbarer Geldströme, warum darin Talernoten und vor allem Münzen mit stattlicher Patina vor sich hin altern. Sexuelle Kompensierung – konstatieren wir. Schließlich springt Bertel wie ein Seehund erregt ins Münzbad. Es ist ihm „ein Hochgenuss, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen“ und Geld „in die Luft zu schmeißen, dass es mir auf die Glatze prasselt“. Es sei ihm gegönnt.

    Happy Birthday, Onkel Dagobert. 70 Goldene Jahre. Egmont Comic Collection, 176 Seiten, 25 Euro.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/...d42869611.html

  15. Nach oben    #4155
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    Zum 65. Geburtstag: "Tausendsassa" Wladimir Putin in Bildern


  16. Nach oben    #4156
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    Porsche-Betriebsrat verteidigt Schröders Rosneft-Engagement

    06.10.17 06:24
    dpa-AFX

    STUTTGART (dpa-AFX) - Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gegen Kritik wegen dessen Aufsichtsratsratsmandat beim größten russischen Ölkonzern Rosneft in Schutz genommen.

    "Mir geht die Doppelmoral sowas von gegen den Strich", sagte Hück in Stuttgart.

    Deutschland mache Geschäfte mit Staaten, die keine demokratischen Strukturen hätten und zum Beispiel die Rechte von Frauen unterdrückten, aber gleichzeitig rege man sich über den SPD-Politiker auf. "Wir dürfen nie vergessen, Russland gehört zu Europa, Saudi-Arabien und andere Staaten dagegen nicht. Ich finde sein Engagement in Russland gut und stehe hinter meinem Freund Gerhard Schröder."


    Hück ist SPD-Mitglied und hatte für Schröder während seiner Amtszeit auch Wahlkampf gemacht. Der inzwischen 73 Jahre alte Schröder hat sich vor Kurzem trotz andauernder Kritik in das Kontrollgremium von Rosneft wählen lassen. Die russische Regierung hatte den SPD-Politiker nominiert, der seit seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt 2005 auch für den Gaskonzern Gazprom aktiv ist. Die EU hatte Rosneft im Herbst 2014 wegen des verdeckten russischen Militäreinsatzes in der Ostukraine auf die Sanktionsliste gesetzt.

    Schröders Rosneft-Einsatz hatte dem Altkanzler und seiner Partei im Bundestagswahlkampf Kritik eingetragen. Der Porsche-Betriebsratschef sagte weiter: "Wir sollten es positiv betrachten: Es schadet nicht, wenn jemand unsere Interessen im Aufsichtsrat des Ölkonzern Rosneft vertritt." Und er kenne niemanden, der dafür geeigneter wäre./ols/DP/zb

    http://www.aktiencheck.de/news/Artik...gement-8152568


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    Schröder-Köpf verteidigt künftigen Ex-Mann

    Spitzen-Posten bei Rosneft
    Schröder-Köpf verteidigt künftigen Ex-Mann

    Altkanzler Gerhard Schröder muss sich viel Kritik anhören, weil er Aufsichtsratschef eines russischen Ölkonzerns wird. Rückendeckung bekommt er nun ausgerechnet von seiner Ex-Frau in spe.


    Altbundeskanzler Gerhard Schröder bekommt Unterstützung von seiner Noch-Ehefrau Doris Schröder-Köpf in der Debatte um seinen neuen Job. Als Schröder vor einer Woche zum Aufsichtsratschef des russischen Ölriesens Rosneft gewählt wurde, sorgte das hierzulande für viel Aufregung. Parteiübergreifend hagelte es Kritik an ihm, auch von seinen Parteikollegen bei der SPD. Seine künftige Ex-Frau nahm ihn nun allerdings in Schutz. Dem "Spiegel" sagte die niedersächsische SPD-Politikerin, Schröder liege eine "unzerstörbare Freundschaft zwischen Russland und Deutschland sehr am Herzen".


    Gerhard Schröder bei der Rosneft-Hauptversammlung in St. Petersburg.
    (Foto: dpa)

    In der Sozialdemokratie sei es immer um eine "Politik des Gesprächeführens, des Austausches" gegangen. Schröder sei sich da treu geblieben. Er habe "immer in langen Linien gelebt und gearbeitet", sagte Schröder-Köpf dem "Spiegel". Kanzlerin Angela Merkel warf sie hingegen vor, sich nicht festzulegen. Mal sei Merkel für und mal gegen den Atomausstieg gewesen und "mal für mal gegen Flüchtlinge", so Schröder-Köpf, die sich gerade mitten Wahlkampf für die niedersächsische Landtagswahl befindet. Die 54-Jährige ist in Hannover Abgeordnete und Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.


    Ex-Kanzler gibt sich die Schuld
    Der neue Arbeitgeber des Ex-Kanzlers ist äußerst umstritten: Rosneft steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union. Diese hatte die Sanktionen gegen Russland wegen der Annexion der ukrainischen Krim verhängt. Unverständnis gab es aber auch darüber, dass ein Altkanzler überhaupt noch in die Wirtschaft geht. "Ob ein Altkanzler noch wirtschaftlich tätig sein muss, obwohl er ein hohes Ruhegehalt bekommt, kann man schon diskutieren", kritisierte etwa Bayerns Finanzminister Markus Söder von der CSU.

    Schon im August hatte Schröder-Köpf ihren Noch-Ehemann und seine Russland-Kontakte öffentlich verteidigt. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb sie damals: "Ich denke, er arbeitet mit seinen heutigen Möglichkeiten an dem weiter, was er 1998 begonnen hat: einem guten und unzerstörbaren Band zwischen Deutschen und Russen. Auch hier gilt: Eine nur konfrontative Politik muss scheitern!" Sie erklärte, ein gutes Verhältnis zu Russland gehöre zum politischen Vermächtnis von Schröders Kanzlerschaft.

    Quelle: n-tv.de , hul

    http://www.n-tv.de/politik/Schroeder...e20070583.html

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    Doris Schröder-Köpf verteidigt Rosneft-Engagement des Altkanzlers

    Wegen seines Engagements beim russischen Ölkonzern Rosneft gibt es Unmut über Gerhard Schröder. Doch nicht jeder sieht seinen neuen Job kritisch: Porsche-Betriebsratschef Hück springt ihm zur Seite – und ebenso Noch-Ehefrau Doris.

    Doris Schröder-Köpf hat ihren Noch-Ehemann und früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gegen Kritik wegen dessen Aufsichtsratsmandats beim größten russischen Ölkonzern Rosneft in Schutz genommen.

    Dem „Spiegel“ sagte sie, dem Altkanzler läge eine „unzerstörbare Freundschaft zwischen Russland und Deutschland sehr am Herzen“.

    Schröder lebe „eine Politik des Gesprächeführens, des Austausches“, so wie auch die Sozialdemokratie immer die Position des Wandels durch Annäherung vertreten habe.


    GERHARD SCHRÖDERS EX
    Die stille Wut der Doris Köpf
    „Ganz anders als die jetzige Kanzlerin, die mal für und mal gegen Atomausstieg, mal für mal gegen Flüchtlinge ist“, habe Schröder „immer in langen Linien gelebt und gearbeitet“ und sei „sich und seiner Politik treu“ geblieben.

    „Wir dürfen nie vergessen, Russland gehört zu Europa“

    Auch Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück sprang Schröder zur Seite.

    „Mir geht die Doppelmoral so was von gegen den Strich“, sagte Hück in Stuttgart. Deutschland mache Geschäfte mit Staaten, die keine demokratischen Strukturen hätten und zum Beispiel die Rechte von Frauen unterdrückten, aber gleichzeitig rege man sich über den SPD-Politiker auf. „Wir dürfen nie vergessen, Russland gehört zu Europa, Saudi-Arabien und andere Staaten dagegen nicht. Ich finde sein Engagement in Russland gut und stehe hinter meinem Freund Gerhard Schröder.“

    Ex-Kanzler Schröder gibt Pressekonferenz in St. Petersburg


    Der 73-Jährige wurde in St. Petersburg erst in den Verwaltungsrat gewählt und übernahm dann dessen Leitung.Vor den Journalisten betonte der ehemalige Bundeskanzler, dass er beabsichtige, die Beziehungen zu Russland zu verbessern.


    Hück ist SPD-Mitglied und hatte für Schröder während seiner Amtszeit auch Wahlkampf gemacht. Der inzwischen 73 Jahre alte Schröder hat sich vor Kurzem trotz andauernder Kritik in das Kontrollgremium von Rosneft wählen lassen. Die russische Regierung hatte den SPD-Politiker nominiert.

    Schröders Rosneft-Einsatz hatte dem Altkanzler und seiner Partei im Bundestagswahlkampf Kritik eingetragen. Der Porsche-Betriebsratschef sagte weiter: „Wir sollten es positiv betrachten: Es schadet nicht, wenn jemand unsere Interessen im Aufsichtsrat des Ölkonzern Rosneft vertritt.“ Und er kenne niemanden, der dafür geeigneter wäre.

    https://www.welt.de/politik/article1...tkanzlers.html

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    Ex-Kanzler Schröder gibt Pressekonferenz in St. Petersburg

    "Rosneft"
    Der 73-Jährige wurde in St. Petersburg erst in den Verwaltungsrat gewählt und übernahm dann dessen Leitung.Vor den Journalisten betonte der ehemalige Bundeskanzler, dass er beabsichtige, die Beziehungen zu Russland zu verbessern.

    https://www.welt.de/politik/article1...tkanzlers.html

    https://www.welt.de/politik/deutschl...-der-Kerl.html

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    Mütterchen Russland / Мать Россия


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    Stahlhart zum Atlantik ...Die 1. Erdöl-Pipeline !

    Auf den Spuren genialer Forscher (2/3)

    Stahlhart zum Atlantik

    Der Film erzählt die spannende Geschichte der Ölpipeline, deren Erfindung zu den größten Leistungen des Ingenieurswesens im 19. Jahrhundert zählt. Es ist gleichzeitig die Geschichte des jungen Ölproduzenten Byron Benson, dem es gelingt, gegen alle Intrigen und Sabotageakte die Pipeline zu bauen, und so das Öl erstmals über weite Strecken und Höhen zu transportieren.

    Damit beginnt der harte Erdölwettlauf zu den Häfen am Atlantik. Ein erbitterter Kampf, der schließlich zu einem gigantischen Verteilungsnetz für den Stoff führt, der unsere Gesellschaft antreibt: das Erdöl.
    Inzwischen fließen durch ein hunderttausende Kilometer langes Pipelinenetz täglich Millionen von Barrel Öl und Millionen von Kubikmetern Erdgas. Stetig wird das Netz ausgebaut und erweitert, ob über oderunter Tage oder auf dem Grund der Weltmeere.

    Frühjahr 1876. Seit Stunden sitzen hunderte Erdölproduzenten und einige der wenigen unabhängigen Raffineriebesitzer in dem viel zu kleinen Versammlungssaal in Baltimore. Die Stimmung heizt sich immer mehr auf. Seit Jahren führen die Männer einen erbitterten Kampf gegen einen Monopolisten, den sie nur den "Mephistopheles von Cleveland" nennen: John D. Rockefeller. Er diktiert die Preise, zu denen sie ihr Erdöl verkaufen müssen. Ihm gehören die Raffinerien, und vor allem kontrolliert er die Eisenbahngesellschaften, mit denen das Öl transportiert wird. Es ist ein erbitterter Kampf um die Macht über das Erdöl, denn die Ölproduzenten haben gegen Rockefeller mobil gemacht. Wie wäre es, wenn man eine lange Metallröhre, eine Pipeline, bis zum Hafen von New York bauen würde? Ein äußerst verwegener Plan, denn bisher konnte man nur durch kurze Leitungen Öl bergab fließen lassen. Bis New York sind es aber 500 Kilometer, und die Pipeline müsste über das 850 Meter hohe Allegheny Gebirge gelegt werden. Dafür gibt es noch keine technische Lösung. Der junge Ölproduzent Byron Benson nimmt die Herausforderung an. Verbissen arbeitet er an zahlreichen technischen Neuerungen und startet das revolutionäre Projekt. Tatsächlich gelingt es ihm, ein neuartiges Pumpsystem, welches das Öl über weite Strecken und Höhen transportiert, zu entwickeln.

    Film über Erdöl / Erdgaspipeline ...

    https://vimeo.com/225101407

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    BG Group : Shell kauft britischen Gaskonzern für 64 Milliarden Euro

    Es ist die erste Großfusion dieser Art seit mehr als zehn Jahren: Der Mineralölkonzern Shell will den britischen Gasförderer BG Group übernehmen.

    8. April 2015, 9:12 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters, mpi 5 Kommentare
    BG Group: Wirtschaft, BG Group, Shell AG, Übernahme, Unternehmen, Aktie, Börse, Gaspreis, Dollar, Shell AG, Euro
    Ölfässer von Shell © Sergei Karpukhin/Reuters
    Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell will den britischen Gasproduzenten BG Group für 47 Milliarden Pfund (64 Milliarden Euro) kaufen. Beide Unternehmen kündigten an, diesen Deal ihren Aktionären zu empfehlen. Die Verwaltungsräte hätten der Übernahme jeweils zugestimmt. An der Börse ist die BG Group derzeit rund 41 Milliarden Euro wert.


    Es ist die erste Großfusion dieser Art in der Branche seit mehr als zehn Jahren. Shell zahlt demnach 383 Pence je BG-Aktie in bar und 0,4454 eigene Aktien je BG-Anteilsschein. Dies sei ein Aufschlag von rund 52 Prozent auf den durchschnittlichen BG-Kurs der vergangenen 90 Handelstage.
    BG Group ist Großbritanniens drittgrößter Energiekonzern. Das Unternehmen hatte im Februar angekündigt, dass es den Wert seiner Öl- und Gasreserven wegen des Ölpreisverfalls um fast 8,3 Milliarden Euro berichtigen müsse. Zudem werde es seine Investitionen in diesem Jahr um drei Milliarden Dollar zurückschrauben.

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    Shell steigt ins Geschäft mit der Elektromobilität ein

    Der Mineralölkonzern will an seinen Tankstellen auf Kundenfang gehen.

    London – Der Mineralölkonzern Shell will in Deutschland künftig auch Strom und Gas verkaufen. Shell schließt dazu eine Partnerschaft mit dem britischen Energieversorger First Utility. „Der deutsche Markt ist stark fragmentiert, aber viele Anbieter sind nur regional aktiv“, sagte der Geschäftsführer der in Hamburg ansässigen First Utility GmbH, Maik Neubauer, der Nachrichtenagentur Reuters.

    70 Prozent der Kunden hätten noch nie ihren Energieanbieter gewechselt. Shell will ab Mittwoch auch an seinen rund 2.200 Tankstellen in Deutschland auf Kundenfang gehen. Der Partner First Utility ist in Großbritannien zuletzt stark gewachsen und hat dort über 850.000 Kunden. First Utility wird die Verträge mit den Kunden schließen, während Shell die Beschaffung und Bereitstellung des Stroms und Gases übernimmt.

    Deutschland ist der größte Markt für Strom und Gas in Europa. Doch dieser ist hart umkämpft. Neben den Energieriesen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall buhlen auch Hunderte Stadtwerke um Kunden. Dem Branchenverband BDEW zufolge gibt es hierzulande insgesamt 1.190 Strom- und 890 Gasanbieter. (APA/Reuters)

    http://www.tt.com/wirtschaft/1057488...mmarkt-ein.csp

  24. Nach oben    #4164
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    Russlands neue Vorliebe für Kryptowährungen ist eine schlechte Nachricht für Bitcoin!

    Nur kurz konnte sich ein wenig Skepsis unter die Bitcoin-Euphorie mischen. Nachdem einige prominente Führungskräfte aus der Finanzbranche den Wert der Kryptowährung in Frage gestellt haben und China den Handel gleich ganz verbot, gab der Bitcoin-Kurs im Laufe des Spätsommers über ein paar Wochen kräftig nach.

    Das ist aber schon längst wieder Geschichte und aktuell jagt ein Rekord den nächsten. Nachdem mühelos die 5.000 US-Dollar-Marke geknackt wurde sind jetzt schon die 6.000 in Sichtweite. Da würde man meinen, die Nachricht, dass die lange Zeit skeptische russische Regierung nun voll auf Krypotwährungen setzen will, sollte als gutes Zeichen gewertet werden. In Wirklichkeit dürfte aber das Gegenteil der Fall sein.

    Russlands Krypto-Kehrtwende
    Es ist einleuchtend, dass die russische Regierung erst einmal wenig von einer Kryptowährung hält. Das Land hat sowieso schon Probleme, seine Währung zu kontrollieren und auch ohne die weite Verbreitung der anonym handelbaren Bitcoin sind Cyberkriminalität und andere illegale Aktivitäten bereits ein großes Problem. Genau diese Gedanken hat auch schon Präsident Putin formuliert und sprach dabei von den großen Risiken, die Kryptowährungen wie Bitcoin mit sich bringen.

    Jetzt hört man aber plötzlich ganz andere Stimmen aus dem Kreml. Letzte Woche hat der russische Finanzminister Anton Siluanov in einem Interview mit CNBC pragmatische Töne angestimmt. Seiner Ansicht nach kann man die Verbreitung von Kryptowährungen sowieso nicht mehr aufhalten, und deswegen kann sich der Staat auch damit befassen, die richtigen Rahmenbedingungen für den Handel mit Kryptowährungen aufzubauen.

    Russlands Kommunikationsminister wurde jetzt einen Schritt konkreter und ließ verlauten, dass die Regierung tatsächlich einen Kryptorubel auflegen will, der ein voller virtueller Ersatz zu der russischen Landeswährung sein wird. Man will die Kryptowährung weder unregulierten Akteuren überlassen, noch Europa den Vortritt lassen. Das heißt Einzelpersonen werden, anders als bei Bitcoin, keine Möglichkeit haben, eigene Einheiten virtuell zu erstellen, und wer die Herkunft seiner Kryptorubel nicht nachweisen kann, soll eine Strafsteuer zahlen. Die technologische Grundlage soll, genauso wie bei Bitcoin, Blockchain sein.

    Vielleicht sehen so die Albträume von Bitcoin-Investoren aus
    Wenn man nur unreflektiert die Neuigkeit liest, dass Russland bald als erstes Land der Welt offiziell auf Blockchain und Kryptowährungen setzen will, könnte man als Bitcoin-Investor durchaus erfreut sein. Tatsächlich könnte diese Entwicklung aber den Anfang vom Ende für Bitcoin bedeuten.

    Russland stört sich an fast allem, was Bitcoin so mächtig macht – daran, dass es für jeden zugänglich ist, nicht reguliert wird und anonym gehandelt werden kann. Deshalb macht der Kreml jetzt den ersten Schritt, um eine Alternative zu Bitcoin zu schmieden und erinnert dabei daran, wieso viele Staaten kein Interesse an einem Weiterleben der prominenten Kryptowährung haben dürften.

    Der größte Rentenfehler
    Träumst du von einem wunderschönen Ruhestand? Warum auch nicht - nach all der harten Arbeit verdienst du das. Doch für viele könnte sich dieser Traum nicht verwirklichen, wenn sie diesen Rentenfehler machen. Ob du bereits mittendrin steckst, kurz davor stehst oder noch Jahrzehnte bis zum Ruhestand hast, unseren neuen Sonderbericht solltest du unbedingt lesen. Derzeit kannst du dir eine kostenlose Kopie sichern.

    https://www.fool.de/2017/10/17/russl...-fuer-bitcoin/

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    Gazprom: Das sind die Pläne für China

    Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom steht vor dem Markteintritt in China. Ab dem 20. Dezember 2019 soll erstmals Erdgas aus Sibirien in den Osten Chinas fließen, um die boomende Volkswirtschaft mit sauberer Energie zu versorgen. Anschließend soll Gazproms Marktanteil im Reich der Mitte stetig steigen.

    Allerdings macht sich der Konzern keine Illusionen darüber, dass man nur Schritt für Schritt zusätzliche Marktanteile gewinnen kann. So erklärte ein Vorstand nun, dass Gazprom ab dem Jahre 2026 einen Anteil von zehn Prozent anstrebt. Dieser könnte dann weiter Jahr für Jahr sukzessive gesteigert werden. Dabei hängt natürlich auch viel davon ab, ob auch tatsächlich noch eine zweite Pipeline nach China gebaut wird, die dann vor allem den Westen des Landes mit Erdgas versorgen soll.

    Ergebniseffekte nicht überbewerten
    Der Schritt nach China ist aus strategischer Sicht richtig und wichtig, dürfte aber vorerst noch keinen allzu großen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns haben. So soll der Preis pro 1.000 Kubikmeter bei etwa 350 Dollar liegen. Wird es trotz der deutlich gesunkenen Gaspreise dabei bleiben, würde dies für Gazprom zusätzliche Erlöse von 13 Milliarden Dollar pro Jahr bedeuten. Zum Vergleich: Für das laufende Jahr rechnen Experten mit einem Umsatz von 105 Milliarden Dollar.

    http://www.deraktionaer.de/aktie/gaz...ina-338820.htm

  26. Nach oben    #4166
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    Gazprom: Es ist passiert…

    Anfang der Woche hatte DER AKTIONÄR noch darauf hingewiesen, dass es beim Chart der Gazprom-Aktie nun bald eine Entscheidung geben müsste, ob die Papiere ihre Erholungsrallye weiter fortsetzen oder es zu einer deutlichen Korrektur kommen wird. Nun kam es zu einer Entwicklung, die den Aktionären durchaus gefallen dürfte.
    Denn der Kurs legte im gestrigen Handel bis auf 4,30 Dollar zu. Damit konnte der hartnäckige Widerstandsbereich bei 4,27 Dollar aus dem Weg geräumt werden. Hält sich die Aktie nun nachhaltig über dieser Marke, wäre anschließend der Weg nach oben frei. Die nächsten Hürden liegen nun bei 4,68 und 4,82 Dollar.

    Mutige Anleger können nun auf eine weitere Fortsetzung der Erholungsrallye bei Gazprom setzen. Charttechnisch betrachtet stehen die Chancen sehr gut. Und auch aus fundamentaler Sicht sieht es angesichts des sich aufhellenden Sentiments für Energietitel, der guten langfristigen Perspektiven für den weltgrößten Erdgaskonzern und der extrem günstigen Bewertung (2018er-KGV: 4; KBV: 0,2; Dividendenrendite: 6,4 Prozent) ebenfalls gut aus. Anleger sollten ihr Investment aber unbedingt mit einem Stopp 8bei 2,90 Euro) absichern.

    http://www.deraktionaer.de/aktie/gaz...rt--339750.htm

  27. Nach oben    #4167
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    Litauens Präsidentin fordert Prinzipientreue im EU-Streit mit Gazprom

    VILNIUS (dpa-AFX) - Im Streit der EU mit dem russischen Gaskonzern Gazprom um die Bedingungen für Gaslieferungen nach Mittel- und Osteuropa hat die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite die EU-Kommission zu einer "prinzipientreuen Haltung" aufgerufen. Die Brüsseler Behörde müsse sich dafür einsetzen, dass Gazprom Länder wie Litauen für überteuerte Gaspreise entschädige, erklärte Grybauskaite nach einem Treffen mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag in Vilnius. Auch müsse die EU-Kommission sicherstellen, dass Gaspreise auf aktuellen Marktbedingungen basierten.

    Die EU-Kommission wirft Gazprom vor, die Gasmärkte in Mittel- und Osteuropa abgeschottet und so die Preise hochgetrieben zu haben. Nach Zugeständnissen des russischen Staatskonzerns plant Vestager, ein 2012 eröffnetes Kartellverfahren einzustellen. Litauen hat dagegen bereits Einwände erhoben.

    Das EU-Verfahren ging vorwiegend auf eine Beschwerde der Regierung in Vilnius zurück, die mit Gazprom selbst auch um die Öffnung des lange von dem Konzern dominierten Energiemarktes in Litauen stritt. Der Baltenstaat hatte Gazprom dabei vergeblich auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt. Litauen bezog bis zur Eröffnung eines Flüssiggas-Terminals Anfang 2015 sein Gas vollständig aus Russland.

    Grybaukaite bekräftigte gegenüber Vestager zudem ihre Bedenken gegen den Ausbau der Ostsee-Gasleitung von Russland nach Deutschland. Nord Stream 2 stehe im Widerspruch zu den Zielen der EU-Energieunion und würde die Abhängigkeit Europas von den Gaslieferungen Gazproms weiter erhöhen, sagte die litauische Staatschefin.

    https://de.kino.yahoo.com/litauens-p...101919908.html

  28. Nach oben    #4168
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    Gazprom: Das ist überraschend

    Nachdem in den vergangenen Wochen die Wahrscheinlichkeit für den Bau von Nord Stream 2 im Zuge verschiedener Entwicklungen stetig gesunken ist, zeigt sich der russische Erdgasriese Gazprom nach wie vor zuversichtlich, die zweite Ostseepipeline entgegen aller Widerstände planmäßig vorantreiben zu können.

    Demnach sorge man sich nicht um die US-Sanktionen. Selbst der Ausgang der Bundestagswahlen werde das ehrgeizige Projekt Unternehmenssprechern zufolge nicht beeinträchtigen. Auch bei der Finanzierung der Pipeline sei man zuversichtlich. Man habe bereits Zusagen von verschiedenen europäischen Firmen, die durch die aktuellen Sanktionen auch nicht gefährdet seien.
    Gazproms Plan ist, 30 Prozent der Baukosten mit Eigenkapital und 70 Prozent über Fremdkapital zu finanzieren. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2018 gestartet werden, Ende 2019 soll die Inbetriebnahme erfolgen. Die Kapazität der Pipeline ist mit 27,5 Milliarden Kubikmeter pro Jahr genauso hoch wie die von Nord Stream 1.

    http://www.deraktionaer.de/aktie/gaz...end-337970.htm

  29. Nach oben    #4169
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    NORD STREAM 2 Der Kampf um die nächste Leitung

    Bundesregierung befürwortet das Gazprom-Projekt

    Auftraggeber der Studie von ewi Energy Research & Scenarios ist das Auswärtige Amt. Im Gegensatz zur EU-Kommission befürwortet die Bundesregierung „Nord Stream 2“. Die Bundesregierung stellt sich auf den Standpunkt, dass es sich um ein rein wirtschaftliches Objekt handele, aus dem sich die Politik herauszuhalten habe.

    Hier setzt auch die Kritik von Andreas Goldthau, Autor einer weiteren Studie zur Gasversorgung Europas, an. In seiner Arbeit für das European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS) am Londoner King’s College mahnt er, die EU-Kommission müsse sich die Frage stellen, ob sie politischer Akteur sein wolle oder sich darauf fokussieren wolle, kraftvoller Wettbewerbshüter zu sein.

    Die Antwort liefert er gleich mit: „Der Job der Kommission ist es nicht, Pipeline-Routen auszuwählen, sondern sicherzustellen, dass die Pipelines nach Regeln betrieben werden, die kompatibel sind mit den Regeln des Marktes.“ Goldthau rückt die Vorteile von „Nord Stream 2“ in den Vordergrund: „Nord Stream 2“ werde die Liquidität auf dem zentraleuropäischen Gasmarkt erhöhen und damit den Gashandel stimulieren. Ob das Projekt ökonomisch sinnvoll sei, hätten allein die Investoren zu entscheiden. Auftraggeber seiner Studie sind die Unternehmen Shell, OMV, Wintershall, Uniper und Engie, die zu den Nord-Stream-2-Unterstützern zählen.

    Sanktionen gegen Russland: Schluss mit der Symbolpolitik!
    SANKTIONEN GEGEN RUSSLAND
    Schluss mit der Symbolpolitik!

    Sanktionen gegen Russland sind wirkungslos? Mitnichten. Mit den richtigen Strafmaßnahmen kann der Kreml in die Knie gezwungen werden. Die Frage ist nur: Wollen wir Russland hart zu Leibe rücken? Ein Kommentar. mehr…

    Gazprom zeigt sich von der hitzigen Debatte unbeeindruckt und schafft Fakten. Erst am Freitag teilte das Gazprom-Tochterunternehmen „Nord Stream 2“ mit, man habe einen Vorvertrag über die Verlegung der Rohre geschlossen. Demnach soll das schweizerische Unternehmen Allseas die Verlegung des ersten 1200 Kilometer langen Stranges übernehmen, durch den nach jetzigem Planungsstand bereits ab Ende 2019 russisches Erdgas nach Deutschland transportiert werden soll.

    Trotz fehlender Genehmigungen hat Nord Stream eigenen Angaben von Ende Oktober zufolge bereits Aufträge in Höhe von vier Milliarden Euro ausgelöst, unter anderem über die Produktion und Betonummantelung der 200.000 Stahlrohre.

    In Schweden hatte das Unternehmen Mitte September den Pipelinebau beantragt. Die Genehmigungsanträge in Deutschland, Dänemark, Finnland und Russland sollen Anfang 2017 folgen. Den Baustart visiert Nord Stream 2 für Anfang 2018 an. Die niederländische Gazprom Gerosgaz Holdings – ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des russischen Staatskonzerns Gazprom – hält alle Anteile an Nord Stream 2. Das Projekt wird von den Energieunternehmen Uniper, BASF, Shell, der österreichischen OMV AG und dem französischen Unternehmen Engie unterstützt.


    Die Unternehmen hatten sich als Anteilseigner von Nord Stream 2 zurückgezogen, nachdem die polnische Kartellbehörde Bedenken angemeldet hatte. Anteilseigner der Gaspipeline „Nord Stream“, durch die bereits seit 2011 Erdgas von Russland nach Deutschland fließt, sind neben Gazprom außerdem BASF, Gasunie, Engie und Eon.

    http://www.handelsblatt.com/politik/...4960456-2.html

  30. Nach oben    #4170
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    Russischer Oligarch Roman Abramowitsch trennt sich von dritter Ehefrau



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