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Thema: Thema Rubel und Russlands Währungsreserven

  1. #31
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    Der Anteil der Verbraucherkredite am BIP:

    Russland 2.3%
    Rumänien 9%
    Bulgarien 23.5%
    Slovakei 27.6%
    Polen 27.7%
    Tschechei 32.2%
    Slovenien 39.8%
    Ungarn 40%
    Kroatien 52.7%

    Info (russ.) : http://rating.rbc.ru/graphs/full.sht...4/08/26/737368

  2. Nach oben    #32
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    Capital flight from Russia may be higher than earlier estimated
    09/15/04



    The director of the macroeconomic forecasts department of the Russian Economy Ministry, Andrey Klepach, said that he could not rule out the possibility of capital outflow from Russia reaching $12bn in 2004. As he told journalists, there are two factors contributing to capital outflow, namely Russians' buying foreign currency and the actions of Russian banks. But the situation will depend on the Russian Central Bank's policies, he added. In March 2004 Klepach estimated capital outflow from Russia for this year at $3bn-$4bn. But the Russian Finance Ministry has revised its estimates and projects a $9bn capital outflow for this year. According to data of the Russian Central Bank, net capital outflow reached $5.6bn in the first half of this year. According to Klepach, Russia could become a net capital importer by 2006-2007.


  3. Nach oben    #33

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    walter,
    sag mal,
    hast du die anteile der vk am bip westlicher ind.länder als vergleichsgrößen?
    gruß
    p.


  4. Nach oben    #34
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    Stand 10 Sept 2004 90 Mrd. $

  5. Nach oben    #35
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    @peter loan
    habe ich leider nicht...muß aber viel schlechter aussehen als bei den meisten osteuropäischen Staaten.

  6. Nach oben    #36
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    Stand 17 Sept 2004 92,6 Mrd. $

    Ein neuer Rekord!

  7. Nach oben    #37
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    Stand 24 Sept 2004 94,3 Mrd. $

    Ein neuer Rekord! Die 100 Mrd.$ könnte Russland noch in diesem Jahr schaffen.

  8. Nach oben    #38
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    zum erstem mal liegen die Staatsschulden (93,5 Mrd.$) unter den Währungsreserven (94,3 Mrd.$)...aber immernoch kein Invest-Raiting von S&P und Fitch

  9. Nach oben    #39
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    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="verdana,arial">Zitat:</font><HR><font face="verdana,arial" size="2">aber immernoch kein Invest-Raiting von S&P und Fitch</font>[/quote]
    ...kein Wunder Walter, es könnten ja ein paar Milliarden US$ nach Russland "auswandern" wenn in den USA alle dürften wie sie wollten

  10. Nach oben    #40
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    Stand 1 Okt 2004 95,3 Mrd. $

  11. Nach oben    #41
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    und der Bericht dazu...

    Russlands Zentralbankreserven im September gestiegen
    Thursday, 07. Oct 2004, 08:44

    Moskau 07.10.2004 Russlands Gold- und Währungsreserven sind im September gegenüber dem Vormonat um 7,2 Prozent auf 95 Milliarden USD gestiegen. Innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres entspricht dies einem Anstieg von 23,6 Prozent. Die Währungsreserven lagen am 1. Oktober 2004 bei 91,3 Millarden USD wohingegen die Goldreserven bei 3,7 Milliarden USD notierten.

    Damit signalisiert die russische Zentralbank weiterhin, dass man in der Lage sei die großen Kapitalabflüße des Privatsektors, die in diesem Jahr bis zu 15 Milliarden USD erreichen könnten, auszugleichen. Der Rubel besitzt deshalb trotz der Inflationsraten und des Kapitalabflusses eine relative Stärke.

    Russlands Erfolg beruht vor allem auf den steigenden Rohstoffpreisen. Diese führen auch zu höheren Steuereinnahmen und lassen den so genannten Stabilisierungsfonds anwachsen. Dieser Fonds wurde eingerichtet, um im Falle eines fallenden Ölpreises und einhergehender Steuerzahlungsausfälle politisch handlungsfähig zu bleiben

  12. Nach oben    #42

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    Russland stellt Rekorde bei Gold- und Valutabeständen auf

    Die Gold- und Valutabestände Russlands haben stark zugenommen. Allein im Zeitraum vom 24. September bis zum 1. Oktober betrug der Zuwachs 1 Milliarde US-Dollar. In der russischen Sparbüchse befinden sich heute 95,3 Milliarden Dollar.

    Bemerkenswert ist dabei, dass diese Tendenz bereits sechs Wochen in Folge zu beobachten ist. In dieser Zeit war ein Zuwachs in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen. Im Ergebnis gelangte Russland nach dem Umfang der Gold- und Valutabestände auf den vierten Platz in der Welt /entsprechend den Angaben für den August 2004/ und ließ solche anerkannten Spitzenreiter in der Welt wie die USA, Deutschland und Frankreich hinter sich zurück. Führend sind dabei mit großem Vorsprng Japan, China und Singapur.

    Wird das Phänomen des starken Wachstums der Gold- und Valutabestände Russlands genau unter die Lupe genommen, so stellt sich heraus, dass die Bestände an Gold auf dem früheren Stand geblieben sind. Ihr Umfang wird auf 3 Milliarden 754 Millionen US-Dollar geschätzt. Das bedeutet aber, dass der gesamte immense Zuwachs des Reichtums des Landes durch den Aufkauf von amerikanischer Währung auf dem Inlandsmarkt durch die Zentralbank der RF erfolgte.

    Das ist ein Ergebnis der Finanzpolitik der russischen Behörden der letzten Jahre.

    Laut dem Gesetz über die Valutaregelung steht der Zentralbank das Recht zu, in Abstimmung mit der Regierung sogenannte Rücklagen zu bilden, die dazu berufen sind, die Kapitalbewegung zu begrenzen. Und das alles, um keine scharfen Schwankungen des Kurses der nationalen Währung zuzulassen sowie um eine stabile Zahlungsbilanz aufrecht zu erhalten. Die Zentralbank steuerte unbeirrbar das gesetzte Ziel an, nämlich den Rubel an einer jähen Festigung zu hindern. Und kaufte auf dem Markt die „überflüssigen" Dollars auf und steigerte dadurch planmäßig die Bestände.

    Wie Alexej Uljukajew, stellvertretender Vorsitzender der ZB der RF, sagte, sollten die Bestände der Zentralbank Russlands gegen Jahresende 100 Milliarden Dollar übersteigen. Diese Pläne erwiesen sich aber in den letzten Wochen als korrekturbedürftig. Das Wachstumstempo der Gold- und Valutabestände beschleunigte sich so sehr, dass Russland die vorgegebene Kennziffer ganz bestimmt viel früher erreichen wird.

    Die Ursache dafür liegt im starken Anstieg der Erdölpreise auf dem Weltmarkt. Die russische Erdölbranche machte sich die günstige Konjunktur zunutze und steigerte erheblich den Exportumfang. Entsprechend gelangten auf die Finanzmärkte Russlands viel mehr Dollar als erwartet. Laut Expertenschätzungen fließen nach Russland als Folge des Anstiegs der Erdölpreise um einen Dollar auf einmal Hunderte Millionen Dollar. Wenn der Preis 40 Dollar je Barrel übersteigt, so werden die Valutabestände im Lande offensichtlich viel zu hoch. Und der Zentralbank der RF bleibt nichts anderes übrig, als sie zu „binden", wodurch die Gold- und Valutabestände an Umfang zunehmen. (Jana Jurowa, politische Kommentatorin der RIA Nowosti)

  13. Nach oben    #43
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    Stand 8.10.2004

    98,3 Mrd.$

    Wieder ein Rekord!

  14. Nach oben    #44
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    Gold and currency reserves show record increase


    RBC, 14.10.2004, Moscow 11:34:51.The gold and currency reserves of the Russian Central Bank jumped to $98.3 in the week ending October 8. The weekly increase hit its record high from February 2004 and amounted to $3bn. The Russian Central Bank has boosted its gold and currency reserves over the past seven weeks. The gold and currency reserves grew by $10bn in this period, which is a historic record high for a 35-day increase. The Russian Central Bank is actively buying dollars on the domestic market. It buys the US currency from first-tier banks, which sell revenue from exports, and from traders on the MICEX exchange.

    Earlier representatives of the Russian Central Bank set a $100bn target for the gold and currency reserves for this year. Taking into account the current rate of growth, the gold and currency reserves are likely to exceed this benchmark rate before the end of this year. A $1.7 increase will suffice.

    PS. Die Ankündigung des russischen Finanzministers Mikhail Motorin, die Ölunternehmen direkt zu besteuern, wird den Währungsreserven eien zusätzlichen Aufschwung verschaffen, sollten diese durchgesetzt werden.

  15. Nach oben    #45
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    Direkte Besteuerung der russsichen Öl Unternehmen führt zu weniger Gewinn!

    Sollten in der Tat die russischen Öl Gesellschaften der dirketen Besteuerung unterworfen, haben Sie weniger Gewinn in der Kasse.
    Das Richt auch fast nach einer Enteigung auf guter russischer Machart.
    Möchte der Russische Staat jetzt alles an sich Reißen?
    Firmen & Geld zugleich?
    Das kann ja noch toll werden?

  16. Nach oben    #46
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    ...es bleibt den Oelfirmen vermutlich doch noch ein kleines Trinkgeld in der Portokasse

  17. Nach oben    #47
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    bei Aton gefunden

    Betreffs:
    Zitat Zitat von Luis
    Sollten in der Tat die russischen Öl Gesellschaften der dirketen Besteuerung unterworfen, haben Sie weniger Gewinn in der Kasse.
    Das riecht auch fast nach einer Enteigung auf guter russischer Machart.
    Möchte der Russische Staat jetzt alles an sich Reißen?
    Öl und Gas.
    Die Ölproduktabgaben werden unterschiedlich ausfallen
    Unternehmen mit einem größeren Anteil an Heizöl bei den Exporten, wie Tatneft, Surgutneftegaz und auch etwas Lukoil, werden von dem neuen Tarifsystem am meisten profitieren.

  18. Nach oben    #48
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    Russian MP Says Capital Flight at $17Bln in 2004

    Created: 18.10.2004 17:47 MSK (GMT +3), Updated: 18:44 MSK, 17 hours 13 minutes ago

    A former finance minister and current member of the Russian parliament, Mikhail Zadornov, said that capital flight from Russia will amount to $16-17 billion in 2004. In an interview with the Austrian newspaper Der Standart Zadornov explained what, in his opinion, led to such high volumes of capital outflow.

    First, he named the politics of the Federal Reserve Board of the United States which has been raising interest rates this year. Developing markets always react very sensitively to such changes, said Zadornov, and speculative capital moves away as soon as it spies better conditions in a more developed and stable market.

    The former minister also noted that the Russian Central Bank had shown market participants that it won’t allow “excessive” strengthening of the domestic currency, the ruble. This also prompted reaction from speculative capital, ordinary citizens and Russian banks.

    The final reason for such excessive capital flight, said Zadornov, is that the overall economic and investment climate in Russia is far from favorable. The unfavorable conditions are the result of the Yukos affair, of the overall tension felt by the majority of Russian businessmen and entrepreneurs, of the series of violent terrorist attacks and of the centralization of state power.

    The member of parliament expressed the opinion that in the near future the tension will only continue to grow. Russian businessmen have an inclination to invest their money in big projects. Foreign businessmen do not care so much for the name of the political regime that rules the country as long as it’s predictable. The handling of the Yukos affair showed, however, that even such a thing as predictability cannot be expected from the Russian authorities.

    Earlier, as MosNews reported, the Russian authorities expected net capital inflow in 2004 and forecast a net balance of financial inflows at between $3 billion and $4 billion. This was before the Yukos affair ballooned to its current size and importance.

    Quelle: MosNews

  19. Nach oben    #49
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    Banks start selling dollars


    RBC, 20.10.2004, Moscow 12:49:06.The weighted average dollar exchange rate for tomorrow deals amounted to 29.12 RUR/USD 1.5 hours after the opening. Thus, the official dollar exchange rate set by the Russian Central Bank for October 21 has not changed. Banks showed more interest in dollar deals compared to previous sessions. Experts say that the foreign exchange market has a large amount of dollar revenues from exports, which is being actively sold. Banks sold $267m but the number of deals only reached 63.

  20. Nach oben    #50
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    Es ist vollbracht! Die Reserven stand 15.10.04 betragen 100,1 Mrd.$

  21. Nach oben    #51
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    Experten kommentieren die Zunahme der Gold- und Währungsreserven Russlands

    http://www.russlandonline.ru/ruwir00.../imgqbksql.jpg

    Der Umfang der Gold- und Währungsreserven Russlands stieg vom 8. - 15. Oktober auf 1,8 Milliarden US-Dollar und betrug zum 15. Oktober 100,1 Milliarden US-Dollar. Die Reserven der Zentralbank nahmen die siebente Woche in Folge zu. Seit Beginn des Jahres 2004 stiegen sie um 23 Milliarden US-Dollar.

    Laut ursprünglicher Prognose des Zentralbankchefs, Sergej Ignatjew, war damit gerechnet worden, dass die Gold- und Währungsreserven erst gegen Ende des Jahres 2004 die Schwelle von 100 Milliarden US-Dollar übersteigen.

    "Es ist offenbar nicht abzusehen, dass es bei der Anhäufung von Gold- und Währungsreserven in der nächsten Zeit tendenziell Veränderungen gibt", meint Stanislaw Kleschtschew von der Investmentgesellschaft Financial Bridge. Ihm zufolge zwingen die Rekordpreise für Rohstoffe bei einem gleichzeitigen Bestreben, den realen Rubelkurs nicht weiter steigen zu lassen, "die Zentralbank Rubel-Scheine zu drucken, um Petrodollars auf dem Markt aufzukaufen".

    Kleschtschew stellte fest, dass Russland dem Umfang der Gold- und Währungsreserven nach den achten Platz in der Welt einnimmt, noch derartige Wirtschaftsmächte hinter sich lassend, wie Deutschland und die USA. Über größere Gold- und Währungsreserven verfügen nur noch China und Japan sowie die neuen Industrieländer Asiens.

    Kleschtschew meint, dass der Anstieg der Gold- und Währungsreserven sich positiv auf die Attraktivität des Investitionsstandortes Russland auswirkt. Wenn jedoch ein optimales Niveau überschritten wird, könnte das eher als Schwäche der nationalen Wirtschaft interpretiert werden. Der Experte vertritt die Ansicht, dass die erforderliche Summe der Gold- und Währungsreserven zur Tilgung früherer Zahlungsverpflichtungen und der reibungslosen Abwicklung internationaler Handelsoperationen 48 Milliarden US-Dollar beträgt. Kleschtschew bezweifelt die Zweckmäßigkeit so hoher Reserven, die noch über der Schwelle von100 Milliarden US-Dollar liegen.

    "Der einzige Grund, weshalb die Zentralbank die Reserven anhäuft, besteht darin, nicht einen weiteren Kursanstieg des Rubel zuzulassen, wodurch in der Folge die Konkurrenzfähigkeit der einheimischen Warenproduzenten zurückgeht", so konstatiert Kleschtschew.

    Der Analyst der Investgesellschaft Region, Waleri Weisberg, meint, dass es der Zentralbank unter den Bedingungen hoher Erdölpreise und eines anhaltenden Zuflusses recht bedeutender Valutaerlöse immer schwerer fällt, gegen den Kursanstieg des Rubel anzukämpfen.

    Außerdem übt der Kursanstieg des Euro auf dem internationalen Finanzmarkt einen zusätzlich Druck auf die Positionen des US-Dollars auf dem russischen Markt aus.

    "Das ist Ergebnis des Wahlkampfes in den USA", meint Weisberg. "In dem Fall, dass Bush aus den Wahlen als Sieger hervorgeht, was wahrscheinlicher ist als ein Wahlsieg Kerrys, gibt der Dollarkurs nach, denn die Politik der Bush-Administration ist auf ein höheres Handelsdefizit der USA gerichtet. Sollte jedoch Kerry die Wahlen gewinnen, dann wird sich der Dollarkurs auf den Weltmärkten stabilisieren. Das wird die Politik der Zentralbank ebenfalls beeinflussen."

    Weisberg zufolge kann das heftige Wachstum der Gold- und Währungsreserven besonders aufgrund der Zunahme der Kapitalflucht aus Russland, bedingt durch den Pessimismus wegen der Yukos-Affäre, und der Tilgung der Auslandsschulden zum Jahresende gebremst werden.

    Dessen ungeachtet wird es auf dem Hintergrund der Zunahme der Gold- und Währungsreserven kaum gelingen, die Inflation für das Jahr 2004 auf dem Niveau von 10 Prozent zu halten. "Alle Schätzungen zeugen davon, dass die Inflation höher ausfallen wird", meint Weisberg.

    "Solange es keinen grundsätzlichen Beschluss gibt, Ausländer zum Bankensystem zuzulassen und die größten Banken nicht privatisiert sind, wird sich die russische Zentralbank an zwei gegensätzlichen Aufgaben zerreiben: den realen Kursanstieg des Rubel zu verhindern und die Inflation zu bekämpfen", so verweist seinerseits Kleschtschew. "Die wachsenden Gold- und Währungsreserven sind das markanteste Symbol der ungelösten Probleme im Bankensektor." (Korrespondentin der RIA Nowosti Jelena Orechowa).

  22. Nach oben    #52
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    Stand 22.10.2004 105,2 Mrd.$...mehr als 5 Mrd.$ Zuwachs in 5 Tagen!

  23. Nach oben    #53
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    Zur Ergänzung:

    Russia’s Gold and Forex Reserves Record High at $105Bln
    Created: 28.10.2004 17:34 MSK (GMT +3), Updated: 17:34 MSK, 8 hours 21 minutes ago

    http://www.mosnews.com/files/5096/gold.jpg

    On Thursday, October 28, the Russian Central Bank announced that the country’s gold and foreign currency reserves hit another historic high at $105.2 billion. Just a week ago MosNews reported that Russia’s reserves exceeded $100 billion, and now a new record has been set.

    The reserves have grown by $5 billion, driven by high world oil prices and currency market jobbers. The market participants explain that Russian oil companies keep bringing in dollars that they receive as profits from the sale of crude. At the same time, Western currency jobbers also bring their capital to Russian market driven by dollar’s decline on international currency markets.

    The data of Bloomberg agency shows that Russia’s has jumped up two notches on the list of countries with largest currency reserves. In April MosNews reported that Russia has world’s 9th largest currency reserves with $83.6 billion. Now, as Bloomberg reports, Russia is placed 7th, having outraced Singapore whose gold and currency reserves have amounted to $102.8 billion as of September 30.

    Quelle: MosNews

  24. Nach oben    #54
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    2004-11-02 13:34 * RUSSLAND * ERDÖL * STEUERN *

    Wirtschaftsministerium: Die Steuerbelastung des Erdölzweiges muss geändert werden

    MOSKAU, 02. November /RIA Nowosti/. Andrej Klepatsch, Direktor des Departements für makroökonomische Prognostizierung des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung und Handel der RF, hat sich für eine Änderung der Steuerbelastung des Erdölzweiges ausgesprochen. Das erklärte er auf der am Dienstag in Moskau stattfindenden Konferenz „Der Einfluss des Steuersystems auf die Perspektiven des Erdölzweiges Russlands".

    Die Frage der Änderung der Steuerbelastung ist herangereift. Aber das Schema ist noch nicht erarbeitet, sagte er. „Obwohl ich nicht glaube, dass eine Senkung der Steuerbelastung einen ernsthaften Effekt ergeben wird", betonte Klepatsch.

    „Beim bestehenden Besteuerungssystem gibt ein Unternehmen praktisch den gesamten Zuwachs der Einnahmen aus den gestiegenen Erdölpreisen, wenn diese über 25 Dollar pro Barrel liegen, an den Staat ab, was die Erschließung neuer Vorkommen in Frage stellt", sagte der Vertreter des Ministeriums.

    Die Erdölförderung in Russland kann gegen das Jahr 2010 den Stand von 550 bis 570 Millionen Tonnen nicht erreichen, meint Klepatsch.

    „Heute würde ich bezüglich des Tempos der Erdölförderung eine konservativere Position einnehmen. Wenig realistisch ist, dass wir gegen das Jahr 2010 eine Fördermenge von 550 bis 570 Millionen Tonnen Erdöl erreichen können. Das wird von den Investitionen und der Entwicklung der Rohrleitungskapazitäten abhängen", meinte Klepatsch.

    „Nach den Jahren 2007-2008 werden wir auf eine Stabilisierung der Förderung stoßen. Wenn keine Entscheidungen über den Bau neuer Kapazitäten, unter anderem einer Erdölleitung in Richtung Nachodka (Hafen am japanischen Meer), die Barentssee und über die Erweiterung der Kapazitäten des Baltischen Rohrleitungssystems getroffen werden, so erreichen wir höchstens 500 Millionen Tonnen Erdöl", betonte der Vertreter des Wirtschaftsministeriums.

    Zugleich meinte er, dass mit der Lösung dieser Projekte die maximale Erdölförderung in Russland 530 bis 550 Millionen Tonnen betragen wird.

    „Ich gehe immerhin davon aus, dass diese Entscheidungen (Entwicklung der Rohrleitungskapazitäten) getroffen werden", sagte Klepatsch.

    Er hob auch hervor, dass die Ressourcenbasis eine der Schlüsselfragen beim Steigerungstempo der Erdölförderung ist. „Eine der Schlüsselfragen besteht darin, welche Ressourcenbasis wir für diese Projekte haben", erklärte Klepatsch.

  25. Nach oben    #55
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    Stand 29.10.2004 107,3 Mrd.$...wieder 2.1 Mrd.$ Zuwachs pro Woche

  26. Nach oben    #56
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    Und wieder 5.5 Mrd.$ mehr!

    Stand 5.11.2004 112,8 Mrd.$... 5.5 Mrd.$ Zuwachs pro Woche!

  27. Nach oben    #57

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    walter, was jubelst du da? ist viel zu wenig.
    mit dem richtigen? steuersystem könnten das 15 bn/woche zuwachs sein...
    venezuela lässt grüßen. der putin wird nochmal jeden zürcher geldsack (hasi?) auslachen.
    warten wir, was da kommt.
    co-ma

  28. Nach oben    #58
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    11 November 2004 15:26
    Russia`s inflation at 11-11.5% this year, an aid to the RF president says.

    Russia's inflation will be 11-11.5% this year, Andrei Illarionov, an aid to the RF President V. Putin, told the reporters today.

    "Even in June it was forecasted the inflation will be over 10%, to be more exact - 11-11.5%", - A. Illarionov said, pointing out if the trend emerged over the last half-year survives in 2005, next year's inflation will be in line with this year.

    Yesterday, Andrei Klepatch, head of the macroeconomic dept. at the RF Economic Development Ministry, said this year's inflation is forecasted at 11%. Initial official outlook specified 10% inflation but it was hiked to 10.5% in October.

    The consumer prices rose 9.3% in January-October vs. 9.7% in January-October of 2003.

  29. Nach oben    #59
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    @cosima
    die zürcher Geldsäcke werden nicht ausgelacht, sondern (auch von den Russki's) gefüllt
    ausserdem bin ich kein zürcher Geldsack, sondern ein bündner Steinbock.


    Gefüllte Schatzkammern
    MDZ 11-11-2004

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    Russlands Goldwährungsreserven sind seit Beginn des Jahres um 23 Prozent auf erstmals mehr als 100 Milliarden Dollar gestiegen. Grund dafür ist zum einen die Kurspolitik der Zentralbank, zum anderen die Rekorderlöse für Erdöl und die hohen Preise für russische Exportgüter. Im internationalen Vergleich liegt Russland mit seinen Rücklagen derzeit auf Platz acht; weiter oben finden sich nur die „asiatischen Tigerstaaten“, wie China mit 471 Milliarden Dollar Währungsreserven und Japan (831 Milliarden). Wenn das bisherige Tempo des Wirtschaftswachstums anhält, könnte Russland bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres unter die ersten fünf aufsteigen.

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    Währungsreserven von Russland binnen einem Monat um 14,5 Milliarden Dollar gewachsen

    Die Währungsreserven Russlands sind innerhalb etwa einen Monats um 14,5 Milliarden gestiegen und erreichten am 5. November eine Höhe von 112,8 Milliarden US-Dollar. Das berichtete die Moskauer Tageszeitung "Wedomosti.

    "Im Jahr 2000, als die Situation für die russischen Ölexporteure, die "Hauptvalutalieferanten" Russlands, sehr günstig war, nahmen die Währungsreserven des Landes um nur 15,5 Milliarden Dollar zu", erinnerte das Blatt.

    Die Wirtschaftsexperten machen auf einige Faktoren aufmerksam, die sich auf das stürmische Wachstum der Währungsreserven auswirken und auf die die Zentralbank so gut wie keinen Einfluss hat. "Die Devisenerlöse der russischen Ölexporteure wachsen dank der beispiellos hohen Ölpreise auf den internationalen Märkten in einem rasanten Tempo. Im August und September wurde ein Aktivsaldo von mehr als acht Milliarden Dollar registriert, während der höchste Aktivsaldo zuvor bei sechs Milliarden Dollar lag", sagte Chefökonom Jewgeni Gawrilenkow von der Investmentgesellschaft Troika Dialog.

    "Die schnelle Festigung des nominalen Rubelkurses - um 1,6 Prozent seit dem 12. Oktober - stimulierte die Exporteure, die ihre Devisenerlöse seit Sommer auf Auslandskonten deponiert hielten, die immer billiger werdenden Dollar möglichst schnell abzustoßen", schrieb das Blatt.

    "Auch die Banken wollen ihre Dollarbestände aktiv loswerden", sagte Oleg Solnzew vom Zentrum für makroökonomische Analysen und Kurzzeitprognosen. "Die Banken sind darauf aus, aus der Änderung der Kurspolitik der Zentralbank Russlands Profite zu schlagen. Zudem führen russische Unternehmen und Geldinstitute seit Herbst dieses Jahres aktiv Devisen aus dem Ausland ein."

    Die Analysten sind der Ansicht, dass die heißeste Periode auf dem russischen Devisenmarkt bereits vorbei ist. Bis zum Jahreswechsel dürften die Währungsreserven noch um etwa fünf Milliarden Dollar wachsen. Die Experten erklären das damit, dass die Banken und Unternehmen den Transfer eines Teils ihrer Mittel von Devisen in Rubelbestände abschließen, und der Aktivsaldo allein nicht in der Lage ist, zu einem solchen Wachstum der Währungsreserven wie im Oktober beizutragen. Zugleich sind einige Analysten davon überzeugt, dass die russischen Währungsreserven gegen Jahresende auf über 120 Milliarden Dollar steigen könnten. (RIA)


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