+ Auf Thema antworten
Seite 9 von 9 ErsteErste ... 456789
Ergebnis 241 bis 266 von 266

Thema: Surgutneftegaz

  1. #241

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    Surgut - keine guten Aussichten

    Immer und immer wieder schreibt Surgut horrende Waehrungsverluste. Im 1. Quartal 2017 wurden 1,4 Mrd. USD Verluste ausgewiesen. Aufwaende aus Waehrungsverlusten summieren sich auf 5,75 Mrd. USD. Bezugswert sind ca. 11 Mrd. USD. Mir ist schleierhaft, wieso Surgut dieses Problem nicht in den Griff bekommt. Ein USD/RUB Hedge kostet aktuell ca. 2 Prozent des Bezugswerts, also etwa 220 Mln. USD. Das ist nicht billig, steht aber in keinem Verhaeltnis zu den ausgewiesenen Aufwaenden aus Waehrungsverlusten. Geht es so weiter, wird 2017 ein erneutes Verlustjahr. Nochmal, es sind reale Verluste auf RUB-Basis. Da in RUB bilanziert wird, ist die RUB-Performance ausschlaggebend fuer den Anleger. Der ausgewiesene RUB-Gewinn bzw. Verlust ist die Bezugsgroesse fuer die Rueckfluesse an die Holder.
    Surgut scheint das Problem ueberhaupt nicht im Griff zu haben. Im Unterschied zu anderen Branchenpeers im Land.
    Das ist fuer mich der Beleg, dass es ein spezifisches Surgut-Problem ist.

  2. Nach oben    #242

    Dabei seit
    02/2002
    Ort
    Deutschland 33659 Bielefeld
    Beiträge
    29

    Surgutneftegaz - Oelpreise - Dividende - Gewinn

    Der vorhergehende Beitrag ist m.E. nicht zu Ende gedacht:
    Oel wird in Dollar gezahlt. Der Gaspreis ist innerhalb eines Jahres um 7,77 % gestiegen! Wenn Surgutneftegaz nicht umtauscht, so gibt es auch keine Währungsverluste. Da spielt höchstens noch die Währungsrelation EURO zu Dollar eine Rolle. Deshalb können die Verluste, wenn es denn welche sind, nicht so groß sein!

  3. Nach oben    #243

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149
    Die Allgemeinplaetze - Oel wird in USD gehandelt - na so was aber auch! braucht es nicht. Das ist meiner Tochter schon bekannt, sie ist 4 Jahre alt. Mein Posting basiert auf Zahlen von surgut fuer das 1.Q 17. Surgut tauscht gar nichts um. Surgut bewertet seine USD Reserven permanent in RUB. Hieraus ergeben sich die Verluste, wenn der RUB steigt. Das ist unbestreitbar so. Mein Posting behandelt nun die Frage, warum surgut seine USD Reserven nicht permanent gegen eine RUB Aufwertung absichert, zu vertretbaren Kosten. Andere russ. Oil-Majors scheinen das ja im gegensatz zu surgut ganz gut im Griff zu haben. Mit Zuendedenken hat das alles nichts zu tun. Wenn ein Unternehmen permanent USD long ist bei steigender, aber in RUB bilanzieren muss, dann muss der Schwerpunkt in der Begrenzung der FX-Verluste liegen. Es ist absurd, Gewinne imer nur dann auszuweisen, wenn der RUB auf Talfahrt war.

  4. Nach oben    #244

    Dabei seit
    01/2017
    Beiträge
    37
    Danke
    2
    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Mein Posting behandelt nun die Frage, warum surgut seine USD Reserven nicht permanent gegen eine RUB Aufwertung absichert, zu vertretbaren Kosten. Andere russ. Oil-Majors scheinen das ja im gegensatz zu surgut ganz gut im Griff zu haben. .
    Ich nehme mal an, dass das Management von Surgutneftegaz davon ausgeht, dass der RUB gegenüber dem USD tendenziell eher fallen wird. Eine Absicherung der USD Bestände wäre dann kontraproduktiv.

  5. Nach oben    #245

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    keine zutreffende Einschätzung

    Wenn es so ist, wie Vostok annimmt, das es ist, dann lag das Management von Surgut in 2016 ziemlich daneben und im 1.Q.17 auch. Der Rubel wertete in 2016 massiv auf, von 75 auf 62 bzw. 56. Das ist nicht lustig, denn es schafft massive Verluste. Und Verluste im RAS Abschluss kosten uns die Ausschuettung. Zudem glaube ich, Surgut sichert ueberhaupt nicht, weil es das offenbar physisch gar nicht kann. Es ginge maximal ueber WP, deren Wertzuwachs bilanziert werden koennte. Diese Methode wuerde funktionieren. Ob man in diesem Umfang counterparties binden kann, ist sehr fraglich. Wohl eher nicht. Es ist einfach beschissen.

  6. Nach oben    #246

    Dabei seit
    02/2002
    Ort
    Deutschland 33659 Bielefeld
    Beiträge
    29

    Spekulation

    • Diese Äußerungen sind Spekulationen und führen zu Fehlschätzungen.
    • Die 4jährige Tocher von Teenspirit weiß sowieso schon alles vorher. Vielleicht kann die ja Orakel spielen!
    • In erster Linie wird Geld durch Gas und Öl verdient. Danach kommen Währungsspekulationen!
    • Man kann sich nur ein Urteil bilden, wenn man alle Fakten über Surgutneftegaz hat und die werden schon seit Jahren verschwiegen!
    • Für mich sind es jetzt eher Kaufkurse, es sei denn, die Öl- und Gaspreise gehen auf lange Sicht herunter.
    • Die Dividende wird nicht nur durch Dividenden verdient oder zunichte gemacht!

  7. Nach oben    #247

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149
    Was leeker postet, ist schlicht falsch. Es ist falsch, weil er sich offenbar nicht ausreichend mit Surgut beschaeftigt hat. Die 4-jaehrige Tochter weiss es nicht alles vorher, wohl aber Weiss sie, das Oil in USD gehandelt wird. Darum ging es.
    Die Abschluesse prueft sie (noch) nicht. Die Gewinne werden eben nicht in erster Linie mit Oil und Gas verdient. Gas wird fast komplett selbst verbraucht. Der Gewinn aus Oil wird durch die massiven Waehrungsverluste nicht nur aufgefressen, es bleibt ein realer Jahresfehlbetrag, wenn der RUB outperformt. Dieses Problem wird von Surgut zur zeit nicht beherrscht, nicht weil Surgut es nicht beherrschen will sondern es nicht kann. Die bekommen ihre USD Abwertungen nicht in den Griff. Dort ist das Problem und das ist keine Kleinigkeit. Das Wirtschaftsjahr 2016 ist insoweit eindeutig. Da gibt es nix schoen zu reden.

  8. Nach oben    #248

    Dabei seit
    02/2002
    Ort
    Deutschland 33659 Bielefeld
    Beiträge
    29

    nicht zu Ende gedacht!

    Was Teenspirit postet, ist nicht zu Ende gedacht!
    - Das Gesamtergebnis von Surgutneftegaz wird nicht nur durch Währungsgewinne bzw. Verluste erwirtschaftet!
    - Währungsverluste oder - Gewinne sind also nur ein Teil des Gesamtgewinns. Wenn - wie in dem Beitrag von Teenspirit - nur auf diesen Bereich fokussiert wird, so liegt man damit bei der Gesamtbeurteilung falsch!
    - Ich besitze mehrere 1000 Surgutneftegaz-Aktien seit über 20 Jahren!
    - Man kann sich nicht ausreichend mit Surgutneftegaz beschäftigen, weil die notwendigen Zahlen nicht offen gelegt werden.
    - Deswegen sind die Äußerungen von teenspirit reine Spekulation
    - Es bringt übrigens nichts, in einem Forum einen anderen abzuqualifizieren. Ich habe ein Vollstudium in Mathematik, bin Leser des Börsenbriefs von Eaststock und habe damit weitaus mehr Erfahrung als ein 4jähriges Mädchen!
    - Auf lange Sicht werden die Surgutneftegaz Aktien eher steigen, falls die Ölkurse nicht wieder stark fallen. Alles ist auch ein politisches Spiel.

  9. Nach oben    #249

    Dabei seit
    04/2011
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    55
    Danke
    4

    NZZ Artikel

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/wer-sc...wein-ld.131766


    (Man muss noch anmerken, dass die NZZ Russland (oder Putin?)-kritisch ist

  10. Schlewest´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #250

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149
    Wer Surgut seit 20 Jahren haelt, dem muessten strukturelle Defizite eigentlich auffallen. Bei allem Respekt, aber auch ein Mathematikstudium hilft hier eben nur begrenzt weiter. Zurueck zu den Fakten. Das Unternehmen verdiente 2016 mit seinem Kerngeschäft immerhin 3,8 Mrd. USD und bilanziert dennoch 2 Mrd. USD Verluste. Das sind unstreitige Fakten. Ursache der Verlustausweisung sind bilanzierte Waehrungsverluste von 7,5 Mrd. USD. Auch das Fakten. Die Frage um die es nun ging, war prinzipiell ganz einfach. Warum ist das Unternehmen im Gegensatz zu russ. Wettbewerbern nicht in der Lage, seine horrenden Waehrungsrisiken bilanziell abzusichern?

    Niemand hat die Frage vernuenftig beantwortet. Zu diesem Punkt gibt es zugegeben, wenig Fakten. Mein Versuch einer Antwort war: Es gibt schlicht nicht ausreichend Finanzinstrumente fuer eine solche Absicherung. Da Erfuellung ausgeschlossen ist, kommen nur Instrumente in Betracht, deren Wertveraenderung ohne Erfuellung bilanzierbar ist. Einfach ausgedrueckt, es braucht handelbare Instrumente die USD gegen Wertverlust gegen RUB im Umfang von 35 Mrd USD absichern. Das ist gigantisch. Fuer einige Banken wird das bis zur Haelfte des USD Exposers betragen.


  12. Nach oben    #251

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    Fakten statt Spekulationen

    Zutreffend ist, die Eigentuemerstruktur ist voellig undurchsichtig. Alles ist moeglich. Klar widerspreche ich der Behauptung, das Geld wuerde immer noch mit Oel und Gas verdient. Mitnichten. Hier die Fakten aus 2016: Umsatz aus Oel 16 Mrd. USD, Ergebnis: 3,8 Mrd USD. Erloese aus Finanzgeschaeften 22 Mrd. USD, Ergebnis: minus 2 Mrd. USD.
    Bedeutet: Es ist de facto eine Bank in eigener Sache angeschlossener Oelfoerderung plus Tankstelle. Mit Spekulationen hat alles das nichts zu tun. Nochmal, es geht um Fakten. Was ich erwarte sind nichtn Studienabschluesse sondern erhellende Beitraege. Solange Verluste bilanziert werden, wird es wohl keine Dividende geben duerfen. Bin kein Rechtsexperte. Es gibt Laender, in denen duerfen Unternehmen keine Dividende zahlen, solange sie Verluste ausweisen. Gehoert Russland zu diesen Laendern? Auch hier geht es um Fakten, nicht um Spekulation.

  13. Nach oben    #252

    Dabei seit
    03/2011
    Beiträge
    86
    Danke
    3
    Klar wird es dieses Jahr keine besondere Dividende geben (VZ kriegen die selbe Dividende wie ST).
    Aber warum soll SNGS das "Risiko" der Rubelkurses für seine Dollarbestände absichern?
    Ich wette die wenigsten Anleger hier sichern ihre Rubelanlagen gegenüber EUR ab.
    Insofern ist es für den EUR oder US-Basierten Anleger gar nicht schlecht wenn SNGS Dollar hält und diese nicht absichert. Denn dann hat man eine inhärente Währungssicherung in der der Aktie (hat ja auch gut funktioniert als der Rubel eingebrochen ist). Da darf man sich dann auch nicht beschwerden wenn es aktuell eher in die andere Richtung läuft. Für einen erstarkenden Rubel gibt es andere Aktien.

    (Ich klammere hier bewusst die Frage aus, warum SNGS überhaupt solche Geldberge, und dann auch noch in ausländischer Währung, vor sich her schiebt statt zu investieren oder auszuschütten)

  14. Nach oben    #253

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    verschiedene Perspektive ist Ursache

    Anleger haetten maximal das Interesse, kuenftige RUB-Ertraege gegen Euro zu besichern. Bei sehr grossen Exposures macht das sogar Sinn. Warum soll SNGS sein CCY-Risiko absichern? Ist die Frage ernst gemeint? Eben weil sein Gewinn massgeblich davon anhaengt, dass die CCY-Seite ins plus rennt, zumindest aber neutral bleibt. Geht das CCYrisk gegen SNGS entstehen massive Verluste. Die Ertragslage wird durch USD Bestaende eben deutlich verzerrt. Falsch, wer SNGS haelt, sollte sich gegen USD Fall absichern. SNGS ist eine Wette auf den USD. Wer auf RUB setzt, ist mit SNGS klar daneben. Dumm nur, dass der RUB immer mit Oel performt. Wer auf steigendes Oel setzt, darf kein SNGS kaufen. Absurde Situation!

  15. Nach oben    #254

    Dabei seit
    03/2011
    Beiträge
    86
    Danke
    3
    Eben weil sein Gewinn massgeblich davon anhaengt, dass die CCY-Seite ins plus rennt, zumindest aber neutral bleibt. Geht das CCYrisk gegen SNGS entstehen massive Verluste.
    Auf dem Papier. Wenn ich 100$ in der Hand habe, und dessen Wert in Rubel mal höher, mal niedriger ausfällt, habe ich immer noch 100$ in der Hand. Von daher ist der "Gewinn" oder "Verlust" aus dem Cashberg für mich ziemlich irrelevant wenn es um die Einschätzung der Ertragskraft des Unternehmens angeht. Ich glaube Bogdanov wird das genauso sehen.

  16. Nach oben    #255

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    eben nicht

    Eben nicht ist es so. Entscheidend fuer den Anleger ist der Jahresabschluss nach RAS und der wird in RUB gemacht. Wenn dort Verluste stehen, ist das schlecht. In vielen Laendern duerfen nicht einmal Dividenden gezahlt werden, wenn Verluste bilanziert werden. Bei der Ertragskraft liegt das Problem wo ganz anders. Die Ertragskraft aus dem Oelgeschaeft ist begrenzt, da Zukaeufe nicht stattfinden und der Ertrag je bbl bei russischen Oilies relative constant bleibt, egal wie der Oelpreis sich entwickelt. Haengt mit der Besteuerung von Oelertraegen zusammen und wirkt in beide Richtungen. Die Ertragskraft aus Geldverwaltung ist unterirdisch. Das Geld liegt offenbar auf CCY Konten und erwirtschaftet um die 3 Prozent. Ohne Wechselkursgewinne ziemlich wenig lukrativ. Fallen Wechselkursverluste an, wird richtig mies. 2016 zeigt, wozu schon eine relative geringe RUB-Aufwertung führen kann. Der gesamte Gewinn aus dem Oelgeschaeft wurde zu einem Verlust von 1,5 Mrd. USD. Das ist nicht lustig. 100 USD sind eben nicht immer 100 USD. Nicht in Russland.

  17. Nach oben    #256

    Dabei seit
    07/2015
    Beiträge
    17
    Dividende - nach BNY Mellon Abzocke - ist da.
    Das schlägt bei Surgut echt ins Kontor. Keine Lust mehr auf solche ADR...

  18. Nach oben    #257
    Premium-Mitglied
    Dabei seit
    10/2001
    Ort
    Schwedt/Oder
    Beiträge
    479
    Danke
    8
    Ich habe auch gerade einmal 35% der Bruttodividende netto für meine ADR überwiesen bekommen.
    Die "Fremden Spesen" waren der mit Abstand größte Brocken bei den Abzügen.
    Vielleicht ist ein Konto in Litauen doch nicht so verkehrt, allerdings verlangen sie dort 1% Depotgebühren.

  19. Nach oben    #258

    Dabei seit
    07/2015
    Beiträge
    17
    Schau dir mal den Broker exante an. Bieten Handel in Moskau an. Sitzen in Malta und somit immerhin EU. Gebühren sehr gering.
    Leider kann ich die Seriösität nicht einschätzen.

  20. Nach oben    #259
    Premium-Mitglied
    Dabei seit
    10/2001
    Ort
    Schwedt/Oder
    Beiträge
    479
    Danke
    8
    Malta ist mir zu heiß, besonders für einen neuen Broker.
    Das ist mir einfach zu gefährlich.
    Litauen ist auch Euro-Europa und von mir aus "gleich um die Ecke" und die Banken sind meist Töchter skandinavischer Banken. Da fühle ich mich im Ernstfall sicherer.
    Litauen ist ja auch nur 100 km von meinem Zweitwohnsitz entfernt.
    Mich stören aber, wie schon geschrieben, die exorbitanten Depotgebühren für (originale) Russenaktien.
    Hier z.B. 0,2% Depotgebühr pro Quartal.
    https://seb.lt/sites/default/files/w...ommissions.pdf


    Zumindest kommt man inzwischen wenigstens wieder bei exante an seine Konten.
    http://www.financemagnates.com/forex...xante-dropped/

  21. Nach oben    #260

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    unglaubliche Frechheit

    655 Abzuege von Dividende ist abartig. Da lohnt das Investment nicht mehr, es sei denn, reine Handelsgewinne sind das Anlageziel. Wie hoch ist der BONY Anteil an den Gesamtabzuegen?

  22. Nach oben    #261

    Dabei seit
    07/2015
    Beiträge
    17
    BNY Mellon zieht 3,2 US Cent je ADR fix an Gebühr ein bei Surgut, also rund 32% der Bruttodividende...
    Durch den Fixcharakter ist der Anteil hier so hoch im Vergleich zu anderen Russenaktien, welche je ADR absolut mehr Dividende zahlen.

  23. Nach oben    #262

    Dabei seit
    04/2011
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    55
    Danke
    4

    Verständnis

    Da muss man Verständnis für die Bonnis von Bony haben.
    Was das Leben alles kostet, Champagnernutten, Rennpferde mit Hufen oder Rädern, Villen, Reisen etc.

  24. Nach oben    #263

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    nicht exorbitant

    3,2 USCent je ADR ist nicht so viel. Das Problem ist, dass die Surgut Staemme so gut wie nix ausschuetten. Unter 5 Cent je ADR ist keine exorbitante Gebuehr. Im Schnitt sollten fremde Spesen um die 5 Prozent liegen.

  25. Nach oben    #264

    Dabei seit
    04/2007
    Beiträge
    149

    Steuerproblem ist das Problem

    Das Steuerproblem ist das Problem. Quellensteuer im Anfallland, 30 Prozent KAP plus Soli, plus Fremdspesen, plus Eigenspesen. Das macht Investieren plus Halten faktisch sinnlos. Wer mehrfach im Jahr erfolgreich zockt, mag die KAP Steuern verschmerzen. Investoren sollten ihr Geschaeftsmodell ueberdenken. Viele machen in Betongold, da steuerfrei, solange nicht gewerblich. Ausserdem sieht man Betongold. Einen ADR hat noch keiner gesehen. Eine Surgut Buchverwahrung auch noch keiner. Vielleicht gibt es in Russland effective Stuecke, die sich die Olligarchen in ihre Villa haengen koennen. Dann sehen es wenigstens die Gaeste.

  26. Nach oben    #265
    Premium-Mitglied Avatar von Hasi
    Dabei seit
    11/2000
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    5.087
    Danke
    5
    Zitat Zitat von DerExporteur Beitrag anzeigen
    BNY Mellon zieht 3,2 US Cent je ADR fix an Gebühr ein bei Surgut, also rund 32% der Bruttodividende...
    Durch den Fixcharakter ist der Anteil hier so hoch im Vergleich zu anderen Russenaktien, welche je ADR absolut mehr Dividende zahlen.
    ...bei meiner Aeroflotabrechnung waren die $32.00 lediglich Peanuts

    Anzahl 1'600
    Dividende 1.45275 USD
    Betrag USD 2'324.40
    Quellensteuer 15% (RU) USD 348.66
    Gebühren USD 32.00
    Total USD 1'943.74

  27. Nach oben    #266

    Dabei seit
    07/2015
    Beiträge
    17
    Liegt an der absolut hohen Divi je Stück. Bei Aeroflot wurde dann wohl auch nur 2 US Cent dividend fee abgeführt und nicht noch 1,2 US Cent service fee.

    Bei Bashneft hatte ich früher so gut wie keine Fremden Spesen, da hier GDR Kurs/Dividende sehr hoch waren und somit 2 US Cent nicht ins Gewicht fallen, da man ja weniger GDR kaufen musste um die gleiche Summe x zu investieren.


+ Auf Thema antworten
Seite 9 von 9 ErsteErste ... 456789

Ähnliche Themen

  1. DB31CN Call Surgutneftegaz
    Von vladimirbush im Forum Aktien- & Aktienindex-Trading
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 29.05.2009, 10:34
  2. DB31CM Call Surgutneftegaz
    Von vladimirbush im Forum Aktien- & Aktienindex-Trading
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 24.11.2008, 16:00
  3. Surgutneftegaz Call GS0XAU
    Von vladimirbush im Forum Aktien- & Aktienindex-Trading
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 15.05.2008, 17:40

Lesezeichen für Surgutneftegaz

Lesezeichen